FRANKFURT (ODER) (dpa-AFX) - Die "Märkische Oderzeitung" zum Umgang mit dem Begriff 'Faschismus':
"Wo Journalisten angegriffen werden mit der Begründung: "Auch Faschist:innen mit Presseausweis sind immer noch Faschisten", wo ein ostdeutscher Kabarettist dem Bundeskanzler den Tod wünscht und ein frisch gewählter Linken-Parteichef nichts Besseres zu tun hat als die CDU wegen ihrer "faschistischen Politik" anzugreifen - da ist die Welt nicht mehr normal. Das inflationäre Label "Faschismus" wirkt längst wie ein Brandbeschleuniger in allen Debatten. Gewiss, es möchte sich niemand später sagen lassen, er oder sie habe die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Doch was im Moment passiert, ist eine kollektive Hysterie. Wie wär's, wenn wir alle verbal einmal gründlich abrüsten würden?"/yyzz/DP/men