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DAK-Auswertung: Krankheitsausfälle im Job leicht gesunken

DAK-Auswertung: Krankheitsausfälle im Job leicht gesunken

20.7.2026 04:27:32 | Quelle: dpa | Lesedauer etwa 2 min.

BERLIN (dpa-AFX) - Krankheitsausfälle im Job sind nach einer Auswertung der Krankenkasse DAK-Gesundheit in der ersten Hälfte dieses Jahres leicht zurückgegangen. Im Schnitt waren Erwerbstätige 9,6 Tage arbeitsunfähig geschrieben, wie die Kasse nach eigenen Versichertendaten ermittelte. Im ersten Halbjahr 2025 waren es 9,9 Tage gewesen. Die häufigste Ursache für Fehlzeiten waren demnach nun psychische Erkrankungen, während es bei Atemwegserkrankungen wie Erkältungen eine deutliche Abnahme gab.

Kassenchef Andreas Storm sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Der leichte Rückgang beim Krankenstand ist erfreulich." Die Analyse zeige, wie schnell sich Fehlzeiten durch das reale Krankheitsgeschehen nach oben oder unten entwickeln könnten. "Handlungsbedarf besteht vor allem bei der großen Zahl von Langzeiterkrankungen mit vielen Fehltagen."

Psychische Erkrankungen häufigste Ursache

Der Krankenstand sank der DAK-Auswertung zufolge im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 von 5,4 Prozent auf 5,3 Prozent. An jedem Tag von Januar bis Ende Juni waren also im Schnitt 53 von 1.000 Beschäftigten krankgeschrieben. Für die Analyse wertete das Berliner Iges-Institut den Angaben zufolge Daten von rund 2,2 Millionen Erwerbstätigen aus, die bei der Kasse versichert sind.

Ursache Nummer eins für Krankschreibungen waren nun mit einem Plus von neun Prozent psychische Erkrankungen wie Depressionen mit 184 Fehltagen je 100 Versicherten. Bei Atemwegserkrankungen wie Erkältungen und Grippe, die im ersten Halbjahr 2025 an der Spitze gelegen hatten, gab es ein Minus von 21 Prozent auf 175 Fehltage je 100 Versicherte. Damals waren die Fehltage wegen einer Erkältungswelle im Januar und Februar deutlich hochgegangen./sam/DP/zb