20.7.2026 05:36:00 | Quelle: Der Aktionär | Lesedauer etwa 2 min.In Grünheide plant Tesla den nächsten Ausbauschritt: mehr Fahrzeuge, mehr Märkte und mehr Beschäftigte. Auch die Batteriezellfertigung soll wachsen. Zugleich zeigt sich, dass der Konzern von den neuen staatlichen Förderungen für E-Autos deutlich profitiert. Welche Ziele Tesla verfolgt und welche Risiken das Unternehmen dabei nennt, lesen Sie im Folgenden.Tesla drückt beim Ausbau seines Werks in Grünheide aufs Tempo. Laut Geschäftsbericht der Tesla Manufacturing Brandenburg SE soll die Produktion im Geschäftsjahr 2026 gegenüber dem Vorjahr deutlich zulegen, auch die Auslastung der Kapazitäten soll steigen. Bereits heute beliefert der Standort mehr als 30 Märkte, weitere sollen hinzukommen. Das Ziel ist klar: die Fertigung am Standort so weit wie möglich hochzufahren.Schon in diesem Jahr hatte Tesla angekündigt, die Produktion in Grünheide auf bis zu 7.500 Fahrzeuge pro Woche zu steigern – umgerechnet 375.000 Autos im Jahr. Parallel dazu soll auch die Batteriezellfertigung ausgebaut werden. Insgesamt sind 3.500 neue Jobs geplant. Damit treibt der US-Elektroautobauer seine Strategie voran, die komplette Wertschöpfung von der Batteriezelle bis zum fertigen Fahrzeug an einem Standort zu bündeln – nach eigener Einschätzung in Europa bislang einmalig.Gleichzeitig verweist Tesla auf Unsicherheiten. Verschärfte geopolitische Spannungen und mögliche Störungen in den Lieferketten könnten die Entwicklung belasten. Auch der vollständige Ausbau der Batteriewertschöpfung in Grünheide hängt laut Unternehmen weiter von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab. Besonders die Zellfertigung in Europa steht im Wettbewerb mit den USA und China unter erheblichem Druck.Derweil kann Tesla von den staatlichen Kaufprämien für Elektroautos hierzulande am meisten profitieren. Bis Ende Juni sind aus den neuen staatlichen Kaufanreizen für E-Autos bereits 53,9 Millionen Euro geflossen. Bei den einzelnen Marken lag Tesla mit 2.086 genehmigten Fahrzeugen vorn. Dahinter folgen Skoda mit 1.197 und Renault mit 784 Autos. Auf Konzernebene führt Volkswagen mit 2.720 geförderten Fahrzeugen der Marken Audi, Cupra/Seat, Porsche, Skoda und VW.
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