FRANKFURT (dpa-AFX) - "Frankfurter Allgemeine Zeitung" zu Frei folgt auf Spahn:
"Für Thorsten Frei ist der Wechsel an die Spitze der Unionsfraktion (...) auch eine Befreiung. Wenn es nicht rund läuft in der Regierung, ist der Kanzleramtschef die erste Adresse, um einen Schuldigen zu finden. Und es lief lange Zeit nicht rund in dieser Koalition. Die Sorge ist Frei nun los. (...) Wohl aber ist es eine Befreiung von der Kritik, dass er als jemand, der keine Regierungserfahrung hatte, seine Umgebung nicht instinktsicher sortiert habe. Zum Erfolg wird der Wechsel Freis an die Fraktionsspitze (...) nur, wenn Merz einen besseren Kanzleramtsminister findet. (...) Was bleibt, ist ein Mitte-rechts-Kurs, für den auch Frei steht, angefangen bei der Migrationspolitik. Frei ist auf diesem Feld mehrmals mutig vorangeschritten. Nicht immer zum Vergnügen der SPD, noch weniger dem der Grünen und dem einer zähneknirschenden AfD."/DP/jha