HAMBURG (dpa-AFX) - "Stern" zu Wahl/Thorsten Frei:
"Doch das noch viel größere Problem für ihn könnte jetzt werden, was ursprünglich mal als Stärke galt: seine Nähe zu Merz. Viele Unionsabgeordnete, sogar aus der CDU, hatten sich in den vergangenen Tagen für CSU-Mann Alexander Dobrindt als Fraktionschef ausgesprochen, weil sie ihm eher zutrauen, dem Kanzler die Stirn zu bieten. Frei hingegen wird der Unionsfraktion nun beweisen müssen, dass er nicht obrigkeitshörig jede Idee von Merz, jeden Kompromiss mit der SPD, durchpeitschen will. Er muss beweisen, dass er für die Anliegen der Parlamentarier kämpft und bereit ist, dafür auch in den Konflikt mit seinem früheren Chef zu gehen."/DP/jha