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7 % Inflation: Startet jetzt die Gold-Superrallye?

| Quelle: DER AKTIONÄR | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Der Goldpreis arbeitet sich Schritt für Schritt nach oben. Zwar ist bislang die Marke von 1.835 Dollar noch nicht gefallen. Doch die Bullen arbeiten zumindest an einem neuen Ausbruchversuch. Unterstützung kam gestern von Seiten der Inflationsdaten aus den USA. Der Konsumentenpreis-Index kletterte im November um sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der höchste Anstieg seit 40 Jahren.Sollten der Goldpreis angesichts solcher Inflationsdaten nicht explodieren? Ja, aber an der Börse denkt man häufig um die Ecke. Als der Goldpreis im Sommer 2020 zu einer Rallye angesetzt hat, war von Inflation weit und breit keine Spur. Doch der Markt antizipierte damals bereits: Die Inflation wird kommen. Nun läuft die Inflation zwar heiß, doch der Markt geht nun davon aus, dass die Notenbank mit einer deutlich strafferen Zinspolitik antworten wird. Je höher die Inflation, umso stärker die Antwort der Fed. Und das wirkt wiederum bremsend für den Goldpreis. Die Frage ist: Wird die Fed tatsächlich einen neuen Zinsanhebungszyklus starten oder wird es nicht eher eine kurze Phase der Zinsanhebungen sind?Der Produzentenpreisindex in den USA, der vor wenigen Minuten veröffentlich worden ist, zeigt leidglich ein Wachstum von 0,2 Prozent. Das könnte die Fed wieder etwas beruhigen und der eine oder andere, der sogar von fünf Zinsanhebungen im laufenden Jahr ausgegangen ist, dürfte sich nicht gerade bestätigt fühlen.Für den Goldpreis wird es in den kommenden Monaten darauf ankommen, wie rasch der Markt erkennt, dass die US-Notenbank angesichts der Rekordhohen Schulden aller Voraussicht gar keine Chance hat, die Zinsen deutlich anzuheben. Vier oder fünf Prozent Zinsen in wenigen Jahren, von denen der eine oder andere träumt, sind aus heutiger Sicht schlichtweg utopisch. Dazu wird die Notenbank auch immer auf die Aktienmärkte schielen. Sobald diese ins Wanken kommen, dürfte die Fed sofort den Fuß vom Gas in Sachen Zinspolitik nehmen.

Markus Bußler

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