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Adidas: Neue Spekulationen um Reebok-Verkauf

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Adidas-Aktie hat in den vergangenen Monaten ordentlich zugelegt – abgesehen vom Rücksetzer Ende Oktober aufgrund der zweiten Corona-Welle. Am Montag geht es für das DAX-Papier nach Spekulationen um einen Reebok-Verkauf jedoch kräftig aufwärts.

Adidas sieht nach einem schwachen zweiten Quartal zuletzt wieder Licht am Ende des Tunnels. Unternehmenschef Kasper Rorsted kündigte eine Erholung der Geschäfte im dritten Quartal an. Nach Verlusten im ersten Halbjahr erwartet der Konzern im abgelaufenen Quartal einen Gewinn zwischen 600 und 700 Millionen Euro – das wäre rund eine Milliarde Euro mehr als in den drei Monaten zuvor.

Als Reaktion auf die Corona-Pandemie hat Adidas angekündigt, seine Kräfte auf den florierenden Internethandel zu konzentrieren. Das starke Wachstum im E-Commerce kann derzeit aber die Verluste im stationären Handel noch nicht ausgleichen. 2020 will Adidas die Umsätze aus diesem Kanal auf vier Milliarden Euro steigern, 2019 waren es fast drei Milliarden Euro.

Neben den florierenden Online-Umsätzen ist auch die Reebok wieder ins Blickfeld gerückt. Der "Financial Times" zufolge erwägen die Finanzinvestoren Permira und Triton ein Angebot für die US-Tochter. Reebok ist seit Jahren ein Restrukturierungsfall. Die hohen Erwartungen, die mit der Übernahme 2006 verbunden waren, konnte das Unternehmen nie erfüllen.

Analysten positiv gegenüber Reebok-Verkauf

Societe-Generale-Analyst Antoine Riou sieht einen möglichen Reebok-Verkauf als grundsätzlich positiv an. Die Bedeutung der Marke sei im Konzern gesunken und es dürfte schwierig werden einen Verkaufspreis mit einem ähnlichen Bewertungsniveau wie bei der Übernahme 2005 zu erzielen, so der Experte. Die Konsequenzen für Adidas würde er dennoch positiv einschätzen.

Ebenfalls auf einen möglichen Verkauf blickt die Commerzbank. Der Zeitpunkt dafür sei nicht ideal, aber wenn die neue mittelfristige Agenda früh im Jahr 2021 ohne Reebok angegangen werde, könnte das Management den Fokus stärker auf die Marke Adidas lenken, glaubt Analyst Andreas Riemann.

Das macht die Aktie von Adidas

Adidas legt am 10. November Zahlen für das dritte Quartal vor. Mit Spannung wird erwartet, ob sich Adidas für das Gesamtjahr einen Ausblick zutraut und ob sich das Management zu den Spekulationen rund um Reebok äußert.

In jedem Falle geht es am Montag aufgrund der neuen Spekulationen für die Adidas-Aktie -2,00% kräftig nach oben. Zuletzt notierte das DAX-Papier rund 2,7 Prozent im Plus bei 284,90 Euro.

Mit Material von dpaAFX.
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