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Adidas testet die Tiefs

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Adidas stoppt sein Aktienrückkaufprogramm und plant Mitarbeiter in Kurzarbeit zu schicken – was die Anleger angesichts der geschlossenen Läden kaum überraschen dürfte. Positiver Newsflow geht dennoch anders: Die Adidas-Aktie testet die Tiefs der vergangenen Woche.

Der Sportartikelhersteller Adidas stoppt angesichts der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie sein laufendes Aktienrückkaufprogramm. Damit solle die finanzielle Flexibilität des Unternehmens im derzeitigen Umfeld erhalten werden, teilte der Dax-Konzern am Dienstagabend in Herzogenaurach mit.

Adidas hatte bereits Mitte März die diesjährige Tranche des Programms vorübergehend ausgesetzt – unmittelbar nach Beginn der Einzelhandelsschließungen in Europa und Nordamerika. Nun habe der Vorstand beschlossen, den Rückkauf für den Rest des Jahres formell zu stoppen. Insgesamt wollte Adidas in diesem Jahr für bis zu einer Milliarden Euro eigene Aktien zurückkaufen.

Kurzarbeit angezeigt

Weiter teilte Adidas mit, dass das Unternehmen mit den lokalen Betriebsräten in Deutschland für die Mitarbeiter im Einzelhandel und an den Standorten in Scheinfeld und Uffenheim eine Reduzierung der Arbeitszeit vereinbart habe. Die Vereinbarung sehe unter anderem bezahlten Urlaub, den Abbau von Überstunden und auch Kurzarbeit ab dem 1. April vor. Für weitere Standorte und Berufsgruppen befinde sich der Konzern mit den zuständigen Betriebsräten im Austausch. Betroffen von der Kurzarbeit seien aktuell rund 1200 Mitarbeiter.

Das macht die Aktie von Adidas

Der formelle Stopp des Aktienrückkaufprogramms ist für die Anleger inmitten der Krise keine Überraschung. Dennoch zieht der schwache Gesamtmarkt im vorbörslichen Handel auch die Adidas-Aktie +3,97% nach unten. Das DAX-Papier verlor zuletzt 2,2 Prozent auf 199,15 Euro. In diesem Bereich liegen auch die Tiefs der vergangenen Tage – es bleibt abzuwarten, ob diese horizontale Unterstützung hält.

Mit Material von dpaAFX.
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