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Adler Group: Starke Kursgewinne nach Rekordtief

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Der stark unter Druck stehende Immobilienkonzern Adler Group kommt bei seinen geplanten Immobilienverkäufen weiter voran. Laut einer Unternehmensmitteilung soll ein großes Wohnportfolio an den im MDAX-0,06% notierten Konkurrenten LEG Immobilien -0,17% gehen. An der Börse kommt die Nachricht nach dem gestrigen Abverkauf sehr gut an. 

Wie bereits im Oktober angekündigt, erwirbt LEG für knapp 1,3 Milliarden Euro von Adler ein Wohnportfolio mit rund 15.400 Wohnungen und 185 Gewerbeeinheiten mit dem regionalen Schwerpunkt in Niedersachsen, Bremen und Schleswig-Holstein. Zudem sicherte sich der Konzern den Zugriff auf die Adler-Tochter Brack Capital Properties (BCP) und damit auf weitere rund 12.100 Wohnungen.

LEG erwirbt hierfür in einem ersten Schritt für 328 Millionen Euro einen Anteil von 31 Prozent an der BCP – ein Paket von knapp sieben Prozent für 75 Millionen Euro kommt dabei von der Adler Group direkt, die restlichen 24 Prozent stammen von anderen Investoren. Zudem sicherte sich LEG die Option auf weitere 63 Prozent der BCP-Anteile von der Adler Group. Wird die Option ausgeübt, zahlt LEG dafür mindestens 765 Millionen Euro – zudem wird bereits jetzt eine Optionsprämie von 7,5 Millionen Euro fällig.

Win-Win-Situation

Mit dem Verkauf der Wohnungen verschafft sich die Adler Group nun finanziellen Spielraum. LEG wiederum zahlt für das Adler-Portfolio weniger als gedacht, denn noch im Oktober war von einer Immobilienbewertung von 1,5 Milliarden Euro die Rede. Nach einem tieferen Einblick in die Bücher sei noch die "ein oder andere" Anpassung erfolgt, hieß es von LEG dazu.

Das macht die Aktie der Adler Group 

An der Börse waren die im SDAX -0,29% notierten Papiere der Adler Group -0,98% mit einem Plus von 22 Prozent auf 10,52 Euro zur Wochenmitte klarer Spitzenreiter. Am Vortag war die Aktie noch auf ein Rekordtief bei knapp 8,60 Euro eingebrochen. Adler steht am Aktienmarkt nach Bilanzvorwürfen des Leerverkäufers Fraser Perring von Anfang Oktober unter Druck. Für weitere große Verunsicherung hatte am Vortag gesorgt, dass Adler bei der Präsentation seiner Neunmonatszahlen keine Fragen zu den Vorwürfen zugelassen hatte.

Sechs-Monats-Chart Adler Group (in Euro)
Mit Material von dpa-AFX.
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