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Airbus-Beschäftigte protestieren erneut gegen Konzernumbau

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Monate haben Airbus-Beschäftigte in Hamburg öffentlich gegen den geplanten Konzernumbau des Flugzeugbauers protestiert. An der von IG Metall und Betriebsräten organisierten Kundgebung vor dem Airbus-Osttor in Finkenwerder nahmen am Mittwoch rund 1.000 Menschen teil - so viele, wie unter Corona-Bedingungen durften, wie eine Betriebsrätin sagte.

"Anstatt als größter europäischer Luftfahrtkonzern zu einer Stabilisierung der Branche beizutragen, führen die aktuellen Pläne von Airbus zu einer weiteren Destabilisierung, Unsicherheit und größerer Komplexität mit mehr Schnittstellen", sagte die Erste Bevollmächtigte der IG Metall in Hamburg, Ina Morgenroth.

Neuaufstellung und Ausgliederungen geplant 

Hintergrund sind im Frühjahr präsentierte Pläne, die Flugzeugproduktion in Deutschland und Frankreich neu aufzustellen. Dazu sollen in den beiden Ländern jeweils neue Unternehmen gegründet werden, die vollständig zu Airbus gehören. Teile von Airbus und große Teile der Tochter Premium Aerotec (PAG) sollen in der neuen Gesellschaft aufgehen. Zudem soll eine neue Einheit mit Sitz in Deutschland gegründet werden, die sich auf die Fertigung von Einzelteilen und Kleinkomponenten konzentriert.

"Eine Spaltung der Premium Aerotec und der Belegschaft von Airbus Operations wird es mit uns so nicht geben. Wir fordern eine verlässliche Zukunft mit Beschäftigungs- und Standortsicherung innerhalb des Konzerns für alle Teile von Airbus und der PAG", sagte Morgenroth. Erst am vorigen Donnerstag hatten rund 600 Beschäftigte am niedersächsischen PAG-Standort Varel (Kreis Friesland) an einer Protestkundgebung teilgenommen. Mitte Mai gab es bereits bundesweit an allen Airbus-Standorten vergleichbare Aktionen.

Das macht die Airbus-Aktie 

An der Börse reagierten die Anleger gelassen auf die Protest-Aktion, die Airbus-Aktie -0,39% wurde am frühen Nachmittag mit einem Abschlag von lediglich 0,7 Prozent auf 110,10 Euro gehandelt. Seit Jahresanfang steht jedoch ein Plus von 22,6 Prozent zu Buche.

Sechs-Monats-Chart Airbus (in Euro)
Mit Material von dpa-AFX.
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