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Airbus: Das kann die Aktionäre nicht mehr schocken

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Airbus fährt die Produktion der Passagierflugzeuge rund ein Drittel zurück. Anleger kann diese Entscheidung nach Streichung von Prognose und Dividende jedoch nicht mehr schockieren. Die Erholung geht vorerst weiter.

Die Auswirkungen der Pandemie seien beispiellos, sagte Airbus-Chef Guillaume Faury. Daher sollen vom jüngsten Langstreckenjet-Modell Airbus A350 vorerst monatlich nur noch sechs neue Maschinen die Werkshallen verlassen. Die Produktion des modernisierten Großraumjets A330neo wird auf zwei Maschinen pro Monat gekappt.

Von den Mittelstreckenjets der Modellfamilie A320 und A320neo sollen monatlich nur noch 40 Exemplare gebaut werden. Hier hatte die Airbus-Führung die Produktion ab 2021 eigentlich auf 63 Maschinen ausweiten wollen und für die folgenden Jahre weitere Steigerungen angestrebt. Noch vor wenigen Wochen hatte Faury gesagt, die Produktion in dem Segment sei bis zum Jahr 2025 ausgebucht.

Airbus achtet auf seine Liquidität

Airbus versucht nun das Geld zusammenzuhalten und spricht nach eigenen Angaben mit den Arbeitnehmervertretern darüber, wie die Folgen der Produktionskürzung sozial abgefedert werden können. Zudem peilt das Management längerfristige Kostensenkungen an.

Erstes Quartal trotz Krise gut

Im März hielt sich Airbus trotz der Krise noch vergleichsweise gut. So lieferte der Konzern trotz Unterbrechungen der Produktion insgesamt 36 Verkehrsflugzeuge aus. Zugleich holte er netto 21 Neubestellungen herein. Stornierungen sind dabei bereits herausgerechnet. Im ersten Quartal kam der Hersteller damit auf 122 Auslieferungen und 290 Nettobestellungen.

Seinen im Februar verkündeten Plan, im laufenden Jahr 880 Verkehrsflugzeuge auszuliefern und den operativen Gewinn zu steigern, hatte der Vorstand allerdings schon im März gestrichen. Damit der Konzern die Krise übersteht, sollen die Aktionäre auf die Dividende für 2019 verzichten. Außerdem hat sich Airbus im März eine zusätzliche Kreditlinie von mehr als 15 Milliarden Euro gesichert.

Das macht die Aktie von Airbus

Trotz der Verknappung der Produktion kann die Aktie von Airbus +1,60% heute ihre am Montag gestartete Erholung fortsetzen. Mit einem Plus von 6,12 Prozent auf 59,70 Euro zählt das Papier des Flugzeugbauers am Mittwoch zu den stärksten Werten der Luftfahrtbranche.

Mit Material von dpaAFX.
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