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Airbus: Guter Start ins neue Jahr

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Für Airbus zeichnet sich zumindest in puncto Auslieferungen ein versöhnliches Ende des Corona-Jahres 2020 ab. Der Rivale Boeing wurde abgehängt – doch die Geschäftsführung stellt klar: die Lage 2021 bleibt angespannt.

Airbus habe bis zum 29. Dezember knapp 550 Flieger ausgeliefert, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Samstag unter Berufung auf Insider. Damit könnte noch das obere Ende des internen Ziels von 530 bis 560 Auslieferungen erreicht werden.

Ein Sprecher des Unternehmens wollte die Informationen nicht kommentieren und verwies auf die anstehende Veröffentlichung der Zahlen zu den Aufträgen und Auslieferungen. Nach Bloomberg-Informationen will Airbus die Zahlen zu den Auslieferungen und Bestellungen in der kommenden Woche bekanntgeben.

Airbus hat kein offizielles Ziel mehr, nachdem der Plan, 2020 etwa 880 (2019: 863) Passagier- und Frachtflugzeuge auszuliefern, wegen des beispiellosen Einbruchs im Flugverkehr im Frühjahr ersatzlos gestrichen wurde. Im November wurden 64 neue Verkehrsflugzeuge übergeben. Sollten es bis Ende des Jahres 560 Flieger werden, ergibt dies für den Dezember einen Wert von bis zu 83 Flugzeugen. Damit wäre der Dezember der beste Monat des vergangenen Jahres.

Lage 2021 bleibt angespannt

Dennoch blickt der Deutschlandchef der Airbus-Zivilflugzeugsparte, André Walter, angespannt auf 2021. Niemand wisse, wie sich der Markt entwickle, sagte der Geschäftsführer – alles hänge von der Entwicklung der Pandemie ab. Wegen der Corona-Pandemie hat Airbus den Abbau von weltweit 15.000 der mehr als 130.000 Stellen angekündigt.

Entscheidend für die Zukunft des Fliegens sei neben der Impfung der Menschen, dass etwa Touristen durch Schnelltests ohne Quarantäne reisen und am Zielort auch tatsächlich Urlaub machen können. Wenn das funktioniere, werde das kommende Jahr für die Branche zwar sicherlich noch schwer, "aber ich hoffe, Anfang 2022 wieder in positivere Zeiten blicken zu können". Für die Langstrecke gehe es voraussichtlich jedoch erst später wieder bergauf. "Das ist noch eine lange Durststrecke."

Das macht die Aktie von Airbus

Unabhängig davon, wie viele Flugzeuge Airbus im Dezember tatsächlich ausgeliefert hat, steht schon mal fest, dass der Erzrivale Boeing im vergangenen Jahr deutlich abgehängt wurde. Das macht sich auch an den Aktienkursen bemerkbar. Während die Aktie von Airbus +0,51% im vergangenen Jahr rund 31 Prozent verlor, büßte das Papier von Boeing +0,12% rund 40 Prozent ein.

Mit Material von dpaAFX.
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