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Airbus: Ist nach 20 Prozent Plus vorerst Schluss?

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Mit einiger Erleichterung haben Anleger am Mittwoch auf die Quartalszahlen und Aussagen von Airbus reagiert. Am Donnerstag setzte die Aktie ihre Erholung fort und kletterte mit 65,26 Euro auf das höchste Niveau seit vier Wochen.

"Die Zahlen waren gut und es gab keine neuen negativen Nachrichten", brachte ein Händler die Stimmung auf den Punkt. Der von Airbus wegen der Corona-Krise und Sonderabschreibungen gemeldete Verlust von fast 500 Millionen Euro im ersten Quartal war zwar so nicht erwartet worden, doch letztlich auch nicht das zentrale Thema. Der Fokus lag eher auf dem freien Barmittelfluss und hier vor allem auf Aussagen dazu für die kommenden Quartale. Denn die Jahresziele 2020 hatte Airbus am 23. März angesichts der Folgen der Coronavirus-Pandemie zurückgezogen.

"Der Barmittelverbrauch im ersten Quartal hat der durchschnittlichen Analystenschätzung weitgehend entsprochen", schrieb etwa Analyst David Perry von JPMorgan. Zugleich sei er aber besser ausgefallen, als er selbst erwartet habe. Auch Sandy Morris vom Analysehaus Jefferies lobte: "Liquidität ist reichlich vorhanden." Dies stütze die Strategie des Unternehmens, das zurzeit seine Flugzeugproduktion drastisch zurückfährt, da die Fluggesellschaften selbst in der Krise sind und viele von ihnen bestellte Maschinen wegen des Einbruchs im Passagierverkehr erst später abnehmen wollen.

Wie Airbus-Finanzchef Dominik Asam mitteilte, verfügte der Flugzeugbauer Anfang April über flüssige Mittel in Höhe von rund 30 Milliarden Euro. Doch im laufenden Quartal werde wegen der schwierigen Lage einiges Geld abfließen und erst im dritten Quartal geht Asam davon aus, dass der Mittelabfluss enden dürfte. Entsprechend fährt Airbus die Flugzeugproduktion um ein Drittel zurück.

Das macht die Aktie von Airbus

Nach rund 20 Prozent Kursplus in drei Handelstagen ging den Airbus-Aktien +1,56% am Donnerstag jedoch etwas der Schwung aus – zuletzt notierten sie nur noch 3,3 Prozent im Plus auf 60,37 Euro.

Trotz der starken Erholung gehört Airbus zu den größten Verlierern der Corona-Krise. Im vierwöchigen Rutsch bis Mitte März brachen sie bis auf 47,70 Euro ein und versuchen sich seither an einer Bodenbildung auf Basis der Unterstützung bei 50 Euro. Nachhaltig konnte die Aktie jedoch noch nicht über die Widerstandszone bei 63 Euro ausbrechen. An dieser Marke stoppte die Erholung nach den Zahlen.

Mit Material von dpaAFX.
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