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Airbus ohne Aufträge – Aktie droht langfristigen Trend zu brechen

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Das Coronavirus sorgt mit reihenweise gestrichenen Flügen für eine unerwartete Flaute in der Flugbranche – das bekommt auch der Flugzeugbauer Airbus zu spüren. Die Airbus-Aktie steht am Freitag kurz davor den langfristigen Aufwärtstrend zu brechen.

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat im Februar eine Auftragsflaute verbucht. Nach einem starken Januar kamen im Folgemonat keine Bestellungen herein, teilte der Konzern am Donnerstagabend mit. Im ersten Monat des Jahres waren 274 Jets bestellt worden.

Der Flugzeughersteller Airbus erwägt zudem Kürzungen der Produktion des A330neo. Im vergangenen Monat hatte eine Tochter von Air Asia angekündigt, die Lieferungen seiner neuen A330neo-Maschinen verzögern zu wollen. Dies führe zu den Überlegungen, die Produktion zusammenzustreichen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg. Eine Entscheidung könnte noch in diesem Monat fallen.

Goldman Sachs bleibt bullish

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Airbus-Aktie nach aktuellen Flugzeug-Auslieferungszahlen auf der "Conviction Buy List" mit einem Kursziel von 171 Euro belassen. Nach dem enttäuschenden Jahresstart habe die Produktion des Luftfahrtkonzerns im Februar merklich angezogen und sei auch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen, schrieb Analyst Chris Hallam. Die Anleger dürften nun aber vor allem darauf achten, wie sich das neuartige Coronavirus auf den kurzfristigen Auftragseingang des Flugzeugherstellers auswirkt.

Das macht die Aktie

Tatsächlich lässt die gestiegene Produktion die Anleger kalt – sie konzentrieren sich auf den Auftragseingang. Daher verliert die Aktie von Airbus +8,40% am Freitag satte 5,8 Prozent und notiert mittlerweile auf 101,26 Euro. Ein neues 52-Wochen-Tief für die Aktie. Einziger Lichtblick für die Anleger ist, dass der langfristige Aufwärtstrend aktuell noch intakt ist. Doch ein zweiter Handelstag wie heute – und der Trend wäre durchbrochen.

Mit Material von dpaAFX.
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