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Airbus & ElringKlinger: Brennstoffzelle für die Luftfahrt

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Das Land NRW, der Bund und die EU – alle investieren kräftig in Wasserstoff. Jetzt sind auch der Zulieferer ElringKlinger und der Flugzeugbauer Airbus auf den Wasserstoff-Hype aufgesprungen und wollen künftig gemeinsam Brennstoffzellen für die Luftfahrt entwickeln.

Für die Entwicklung der Brennstoffzelle solle noch in diesem Jahr ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet werden, teilte ElringKlinger am Mittwochabend mit. Für das Gemeinschaftsunternehmen werde man nun seine Technologie zur Verfügung stellen, hieß es. Airbus zahlt im Gegenzug den Angaben zufolge einen niedrigen bis mittleren zweistelligen Millionenbetrag. Zudem liefere ElringKlinger künftig die für die Entwicklung nötigen Komponenten zu.

Airbus hatte kürzlich angekündigt, bis 2035 ein Flugzeug mit einem mit Wasserstoff betriebenen Brennstoffzellenantrieb bauen zu wollen.

Wasserstoff gilt als wichtiger Baustein für eine klimafreundliche Energieversorgung, da bei der Nutzung keine Treibhausgase entstehen. Allerdings muss zur Herstellung zunächst mit großem Energieaufwand Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten werden. Klimaschonend ist dies nur, wenn dazu wiederum Strom ohne oder mit nur minimalen Treibhausgas-Emissionen während der Erzeugung verwendet wird, also zum Beispiel aus Sonne oder Wind.

Politik nimmt sich dem Thema Wasserstoff an

Doch nicht nur Airbus und ElringKlinger investieren. Nordrhein-Westfalens Industrie will bei der Nutzung des klimaschonenden Energieträgers Wasserstoff vorankommen. So will Thyssenkrupp +1,93% mit Wasserstoff klimaschonend Stahl fabrizieren, RWE -1,58% arbeitet an effizienter Wasserstofferzeugung und Eon +0,51% an der Umrüstung von Gasnetzen für den Transport. Der Stahlverarbeiter C.D. Wälzholz will mit Wasserstoff seinen CO2-Ausstoß in der Produktion senken.

Die Nutzung klimafreundlichen Wasserstoffs soll auch nach dem Willen der Brüsseler EU-Kommission stark ausgebaut werden, um die Energiewende voranzutreiben. Die Behörde hatte im Juli eine Strategie vorgelegt, wonach die Kapazitäten europaweit mit öffentlicher Unterstützung stark wachsen sollen. Die Bundesregierung hat ebenfalls ein Milliardenprogramm für Zukunftstechnologien beschlossen, das auch Investitionen in Wasserstoff vorsieht.

Mit Material von dpaAFX.
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