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Airbus: Wasserstoff-Flieger sorgt für Langfrist-Fantasie

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die guten Zahlen zu den Flugzeugauslieferungen konnten die Airbus-Aktie nur kurz unterstützen. Doch es gibt eine neue Langfrist-Fantasie für den europäischen Luftfahrtkonzern: das Wasserstoffflugzeug.

"Ziel ist, grünes Fliegen umzusetzen. Und da versprechen wir uns vom Wasserstoff eine Menge", sagte der Deutschlandchef der Airbus Zivilflugzeugsparte, André Walter, der dpa.

Entsprechend habe Airbus im Sommer trotz Corona-Krise seine drei möglichen Forschungsplattformen für ein Wasserstoffflugzeug vorgestellt. Der Flugzeughersteller bleibt damit bei seinem Plan, spätestens 2035 ein Wasserstoffflugzeug auf den Markt zu bringen.

Ebenfalls ganz oben auf der Entwicklungsliste stünden hybride Flugzeuge, also Maschinen mit Wasserstoff- und Elektroantrieb. "Im Moment gehen wir davon aus, dass man gerade bei der Mittel- und Langstrecke nicht ganz auf Verbrennungstriebwerke wird verzichten können", hieß es. Bei größeren Flugzeugen liefere ein rein elektrischer Antrieb beim Start nicht genug Schub. "Stand der Technik ist deswegen ein Hybrid."

Walter betonte, es gehe aber nicht nur darum, die Technik für ein Wasserstoffflugzeug zu entwickeln. Nötig sei auch, den Wasserstoff grün herzustellen und eine entsprechende Infrastruktur aufzubauen. Der Wasserstoff müsse ja weltweit an den Flughäfen bereitstehen, damit die Maschinen auch betankt werden können. "Da ist noch eine ganze Menge Arbeit zu leisten."

Das macht die Aktie von Airbus

Nach den Auslieferungszahlen, welche die Airbus-Aktie ±0,00% am Montag bis auf 94,57 Euro schoben, ging es wieder zurück Richtung 90 Euro. Die Langfrist-Fantasie rund um neue Flugzeugtypen dürfte das Papier nicht bewegen. Dass viele Luftfahrtwerte schwach ins Börsenjahr 2021 gestartet seien, überrasche nach der Kursrally der vergangenen Wochen nicht, kommentierte ein JPMorgan-Analyst. Er verwies dabei auf weiterhin hohe Corona-Infektionszahlen und die neue, womöglich ansteckendere Virusvariante.

Mit Material von dpaAFX.
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