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Aixtron nach Q3-Zahlen: Prognose besorgt die Anleger

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Aixtron rechnet nach Export-Verzögerungen im laufenden Geschäftsjahr mit weniger Umsatz als im Vorjahr und staucht die Prognose zusammen. Anlegern schmeckte das nicht: Für die Aixtron +2,02% geht es rund zehn Prozent bergab.

Verzögerungen im Q3 sorgen für schwache Prognose

Die schwächere Prognose berücksichtige die länger als erwartet andauernden Prüfungen zur Erteilung von Exportlizenzen sowie den nicht länger für 2019 erwarteten Folgeauftrag für eine OLED-Anlage, teilte Aixtron am Donnerstagmorgen mit.

Nach 269 Millionen Euro im vergangenen Jahr rechnet Aixtron nun mit Erlösen von 260 Millionen Euro. Damit legte sich das Unternehmen auf das untere Ende der zuvor prognostizierten Spanne von 260 bis 290 Millionen Euro fest.

Der Umsatz im dritten Quartal fiel aufgrund der Verzögerungen im Vergleich zum Vorquartal um 17 Prozent auf 52,6 Millionen Euro. Analysten hatten im Durchschnitt mit einem geringeren Minus gerechnet.

Das EBIT brach im dritten Quartal um 41 Prozent auf 5,5 Millionen Euro ein, lag damit aber nur leicht unter den Markterwartungen. Auf Jahressicht rechnet Aixtron mit einem Ebit in Höhe von rund 13 Prozent des Umsatzes. Das wären auf Basis der neuen Umsatzprognose knapp 34 Millionen Euro.

Geschäftsführung bleibt dennoch optimistisch

Grundsätzlich gibt sich Aixtron optimistisch. Die mittel- und langfristigen Aussichten für die Kernmärkte seien unverändert positiv. Das Unternehmen stützt sich dabei auf eine leicht erholte Auftragslage. Im dritten Quartal stiegen die Auftragseingänge im Vergleich zum Vorquartal um 17 Prozent auf 52,2 Millionen Euro.

"Der gestiegene Auftragseingang stimmt uns optimistisch, dass wir unsere Ziele für das laufende Geschäftsjahr erreichen werden. Dabei helfen uns die weiter gesunkenen Kosten ebenso wie der nach wie vor vorteilhafte Dollar-Euro-Wechselkurs", sagte Aixtron-Chef Bernd Schulte laut Mitteilung.

Für das Gesamtjahr rechnet der Konzern mit Auftragseingängen von 220 Millionen Euro, was dem unteren Ende der vorigen Prognose von 220 bis 260 Millionen Euro entspricht. Das Unternehmen baut auf einen Schlussspurt im vierten Quartal. Bis zum Jahresende werde eine weitere Erhöhung der Nachfrage erwartet.

Für eine im September neu vorgestellte Produktionsanlage für Siliziumkarbid gebe es bereits erste Aufträge aus der Industrie. Aixtron profitiert außerdem unter anderem vom zunehmenden Einsatz von Lasern in der optischen Datenübertragung und dem Ausbau des 5G-Mobilfunknetzwerks.

6-Monats-Chart Aixtron in Euro
Mit Material von dpaAFX.
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