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Alibaba und sein großes Vorbild Amazon

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Alibaba nimmt sich das rasant wachsende Cloud-Geschäft von Amazon zum Vorbild und will in den kommenden Jahren über 26 Milliarden Euro in den Ausbau seiner Cloud-Sparte stecken. Starke News für Anleger – insbesondere in der Corona-Krise.

Mit dem Ausbau des Cloud-Bereichs eifert Alibaba ganz klar Amazon -0,23% nach. Der US-Internethändler hatte sehr früh auf das Cloud-Geschäft gesetzt. Der in der Sparte AWS (Amazon Web Services) gebündelte Bereich machte 2019 mit 35 Milliarden Dollar zwar nur rund zwölf Prozent des Amazon-Umsatzes aus, erzielte dabei aber ein operatives Ergebnis von etwas mehr als neun Milliarden Dollar und steuerte damit fast zwei Drittel zum operativen Gewinn bei.

Das will der chinesische Internetkonzern Alibaba auch erreichen und investiert daher massiv in den Ausbau der Rechenzentren, um die Cloud-Angebote in noch mehr Ländern anbieten zu können. Zudem soll ein Teil der Investitionssumme von über 26 Milliarden Euro in den Ausbau von Technologien wie der Künstlichen Intelligenz fließen.

Cloud-Geschäft ein Wachstumstreiber für Alibaba

Das lukrative Cloud-Geschäft von Alibaba war im dritten Geschäftsquartal (Ende Dezember) mit einer Wachstumsrate von 62 Prozent das am schnellsten wachsende Segment des Konzerns. Mit einem Umsatz von knapp 11 Milliarden Yuan spielt der Bereich absolut aber noch eine untergeordnete Rolle innerhalb des Unternehmens, das sein Geld vor allem mit E-Commerce und Internetspielen macht.

Gerade in der Corona-Krise gilt der Cloud-Bereich als sehr wichtig, da das weltweite Datenvolumen zum Beispiel durch die gestiegene Zahl von Videokonferenzen angezogen hat, der Internethandel blüht und auch zum Beispiel Videospiele und andere Anwendungen immer öfter in der Cloud laufen.

Cloud-Ambitionen stützen die Alibaba-Aktie

Die Alibaba-Aktie konnte sich aus diesem Grund trotz des Crashs an den Finanzmärkten schnell vom Corona-Schock erholen. Nachdem das Papier Ende März zeitweise weniger als 180 Dollar gekostet hatte und damit etwas mehr als ein Fünftel unter dem im Januar erreichten Rekordhoch von 232 Dollar lag, kostet die Aktie inzwischen wieder rund 210 Dollar. Der Börsenwert lag damit zuletzt bei 562 Milliarden Dollar.

Mit Material von dpaAFX.
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