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Alibaba & Tencent erneut im Kreuzfeuer der Politik

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Erneut sind die großen chinesischen Tech-Konzerne ins Visier der Regulierungsbehörden geraten. Diesmal zwar nur indirekt – aber dennoch mit verheerenden Folgen für die Aktionäre: Rund 7,7 Prozent sind die Aktien von Tencent am Montag im Hongkonger Handel abgestürzt und die Papiere von Alibaba verloren rund 6,4 Prozent.

Am Wochenende hatte die chinesische Regierung eine Reform des privaten Bildungssektors angekündigt. Unternehmen, die Schullehrprogramme unterrichten, dürfen demnach keine Gewinne erzielen oder an die Börsen gehen. Auch werden akademische Angebote für Kinder unter sechs Jahren untersagt. Die Auflagen dürften die 100 Milliarden US-Dollar schwere Bildungstechnologie-Branche nun zu umfassenden und teuren Änderungen zwingen.

"Die Pläne Pekings, die privatwirtschaftlich organisierten Anbieter von e-Learning-Angeboten in gemeinnützige Einrichtungen umwandeln zu wollen, ist das letzte, was Aktionäre hören wollen", sagte Analyst Jochen Stanzl vom Handelshaus CMC Markets. "Das Vertrauen der Investoren in chinesische Aktien ist bereits angeschlagen und die neuesten Entwicklungen tragen in keiner Weise dazu bei, dieses wiederherzustellen."

Das machten die China-Aktien

Im E-Learning-Bereich ist Alibaba -0,67% an Zuoyebang und Tencent an Yuanfudao beteiligt, weshalb die beiden Tech-Aktien kräftigen Kursverlusten ausgesetzt sind. Dem Kursrutsch von Tencent haben sich am Montag auch die Aktien von Prosus -0,31% nicht entziehen können. Sie brachen an der Börse in Amsterdam über acht Prozent auf den tiefsten Stand seit Mai 2020 ein, was die Papiere zum schlechtesten Wert im Euro Stoxx 50 machen.

Mit Material von dpaAFX.
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