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Allianz-Aktie rutscht nach Zahlen auf 6-Wochen-Tief

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Schäden und Marktturbulenzen infolge der Coronavirus-Pandemie haben bei der Allianz im Schaden- und Unfallgeschäft und in der Lebensversicherung deutliche Spuren hinterlassen. Im ersten Quartal brach der operative Gewinn im Jahresvergleich wie angekündigt um 22 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro ein, wie Europas größter Versicherer in München mitteilte.

Der Überschuss sackte um 29 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro ab. Für eine neue Gewinnprognose für 2020 ist es aus Sicht von Vorstandschef Oliver Bäte weiterhin zu früh. Das ursprüngliche Ziel eines operativen Gewinns von 11,5 bis 12,5 Milliarden Euro sei aber wohl nicht zu erreichen.

Steigern konnte der DAX-Konzern seinen operativen Gewinn einzig im Fondsgeschäft seiner Töchter Pimco und Allianz Global Investors, wo das Ergebnis um fast 19 Prozent zulegte. In der Schaden- und Unfallversicherung - der größten Sparte - knickte das operative Ergebnis um 29 Prozent, in der Lebens- und Krankenversicherung um 25 Prozent ein.

Die Allianz-Aktie +3,07% reagierte auf die Zahlen nachgebend. Am Vormittag rutschte der Wert um 2,7 Prozent ab auf 152 Euro und hielt damit im DAX die rote Laterne. Auf diesem Niveau stand Allianz zuletzt vor sechs Wochen.

Sechs-Monate-Chart Allianz SE (in Euro)

Erste Reaktionen von Analysten fallen unterschiedlich aus. Das Analysehaus RBC hat Allianz SE nach den endgültigen Zahlen zum ersten Quartal auf "Underperform" mit einem Kursziel von 163 Euro belassen. Sowohl der operative Gewinn als auch der Nettoüberschuss sei wie vorab angekündigt ausgefallen, schrieb Analyst Kamran Hossain in einer aktuellen Studie. Die Solvenzquote am Ende des Quartals indes sei schwächer als vom Konsens erwartet.

Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Allianz hingegen auf "Overweight" mit einem Kursziel von 195 Euro belassen. Zur anstehenden Telefonkonferenz dürfte nun vor allem die per Ende des ersten Quartals schwächere Solvenzquote im Fokus stehen sowie künftige negative Einflüsse durch die Covid-19-Krise, schrieb Analyst Ashik Musaddi. (Mit Material von dpa-AFX)


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