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Amazon: Diesen Markt will der Online-Händler jetzt erobern

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Amazon will zu einem Vorreiter bei Haushaltsrobotern werden. Das erste Gerät mit dem Namen Astro hat einen Bildschirm, kann seine Umgebung mit Kamera und Mikrofon erfassen und bewegt sich auf Rädern durchs Haus. "Wir glauben, dass in fünf bis zehn Jahren jeder Haushalt mindestens einen Roboter haben wird", sagte Amazons Gerätechef Dave Limp. Die starke Position im vernetzten Zuhause will der Konzern bis dahin mit neuen Geräten und Funktionen für seine Sprachassistentin Alexa ausbauen.

Gemessen an dem, wie man sich Haushaltsroboter vorstellt, ist Astro erst ein relativ zaghafter Anfang. Das Gerät kann hauptsächlich zur Kommunikation sowie als eine Art mobile Sicherheitsanlage verwendet werden. Astro, der ungefähr die Größe eines Staubsaugers hat, kann etwa auch ältere Familienangehörige durchs Haus begleiten. Und er hat einen Getränkehalter. Limp, der den Roboter seit rund einem Jahr in seinem eigenen Haus testet, fand eine praktische Verwendung dafür: "Ich kann ihm sagen, finde meine Frau" – und Astro fährt dann ein in den Halter gestecktes Getränk zu ihr rüber. An den USB-C-Port daneben können auch kleine Gerätschaften angeschlossen werden – wie zum Beispiel eine Maschine, die Hunde-Leckerlis rauswerfen kann.

Um nützlich zu sein, muss der Roboter die Gesichter der Bewohner eines Hauses kennen und wiedererkennen. Amazon betont besonders, dass man Vorkehrungen getroffen habe, damit von der fahrenden Kamera keine Gefahr für die Privatsphäre ausgeht. Limp tritt etwa der Sorge entgegen, dass die Roboter mit richterlichem Beschluss zur Überwachung bei Ermittlungen angezapft werden können. "Wir würden der Polizei nie Zugang zu dem Gerät geben." Auch eventuelle Aufnahmen seien nur für die Nutzer verfügbar.

Zunächst nur für Exklusiv-Kunden 

Der Konzern will die Astro-Roboter zunächst ausgewählten Nutzern zum Preis von rund 1000 Dollar zur Verfügung stellen. Das ist das eingespielte Verfahren für experimentelle Amazon-Technik. Bereits vor einem Jahr hatte Amazon eine kleine Drohne vorgestellt, die als Sicherheitskamera durchs Haus fliegen kann. Nun können sich Interessenten für den Kauf des Geräts anmelden.

Das macht die Amazon-Aktie 

Am Mittwochnachmittag zog die Amazon-Aktie -0,40% um 0,8 Prozent auf 3.340,02 Dollar an. Damit setzten sich die Papiere deutlich von der 200-Tage-Linie bei 3.311,29 Dollar ab, unter die sie am Vortag gefallen waren. Aus charttechnischer Sicht ist der übergeordnete Abwärtstrend allerdings weiter intakt. 

Sechs-Monats-Chart Amazon (in USD)
Mit Material von dpa-AFX.
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