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AMC: Zocker helfen bei Kapital-Beschaffung

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

In den vergangenen Tagen sind die vor allem bei jüngeren Spekulanten beliebten Titel von AMC Entertainment, BlackBerry, GameStop und Bed Bath & Beyond wieder in heftige  Kursschwankungen geraten. Vor allem AMC standen nach einem neuen Allzeithoch zuletzt jedoch unter Druck. Eine weitere Kapitalerhöhung hat daran eine Mitschuld.

In Zeiten der Corona-Lockerungen kannten die Aktien von AMC Entertainment +8,06% in dieser Woche zunächst nur den rasanten Weg nach oben. Der Einstieg eines Investors ließ die Papiere bei enorm hohen Handelsumsätzen von etwa 13 Dollar in der vergangenen Woche auf ein neues Rekordhoch bei 70 Dollar steigen.

Die Ankündigung einer dritten Kapitalerhöhung und die Warnung vor einem Investment in die AMC-Aktie durch das Unternehmen selbst, drückte den Kurs dann wieder deutlich. Am Donnerstag schloss die Aktie der Kinokette bei 51,34 Dollar.

Drei-Monats-Chart AMC Entertainment (in US-Dollar, NYSE)


Doch ausgerechnet die von privaten Zockern losgetretene Kursrallye hilft der Kinokette AMC +8,06% bei der Geldbeschaffung. Wie Analyst Jason Kim von der Investmentbank Goldman Sachs am Freitag schreibt, habe das Unternehmen das in Zeiten der Corona-Krise beachtliche Rekordniveau dazu genutzt, um in mehreren Schritten erfolgreich Aktien bei Investoren unterzubringen. Dies helfe, um die pandemiebedingte Barmittellücke von zwei Milliarden US-Dollar zu schließen.

In den Jahren 2020 und 2021 würden sich die Einnahmen durch die Aktien-Transaktionen in etwa die Waage halten mit der Summe an Geld, die während der Lockdowns verbrannt wurde. Kim fügte aber hinzu, dass die Nettoschulden von AMC im Jahr 2022 nun niedriger erwartet würden als 2019 vor der Pandemie - unter anderem sollte die erwartete Wandlung einer Wandelanleihe dazu beitragen.

Der Verschuldungsgrad von AMC werde dann aber wohl noch höher liegen, da er davon ausgeht, dass eine Erholung der operativen Vergleichskennziffern auf Vorkrisenniveau in der Kinobranche auf absehbare Zeit nicht realistisch sei.  (Mit Material von dpa-AFX)

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