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Apple: Die Probleme nehmen zu

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

In Europa ist Apple rechtlichen Ärger gewohnt. Doch auch in den USA gerät der iPhone-Konzern wegen des mutmaßlichen Missbrauchs seiner Marktmacht in das Visier der Wettbewerbshüter – und jetzt droht auch noch eine Sammelklage.

Seit Jahren streitet sich Apple mit den Europäern um Steuern, die Bedingungen des Zahlungsprogramms Apple Pay und das Kleingedruckte im App Store. Auch m US-Kongress verdichten sich Pläne, die großen Tech-Konzerne zu einem faireren Wettbewerb zu zwingen.

Der Wettbewerbs-Unterausschuss im Repräsentantenhaus kam zu dem Schluss, dass Apple neben anderen großen Tech-Konzernen seine Marktmacht missbraucht hätte. Unternehmen, die einst selbst "rauflustige Start-ups" gewesen seien, "haben sich in die Art von Monopolen verwandelt, wie wir sie zuletzt in der Ära der Öl-Barone und Eisenbahn-Magnaten gesehen haben", heißt es in dem 449-Seiten-Bericht. "Diese Firmen haben zu viel Macht" - und diese Macht müsse eingeschränkt und einer angemessenen Aufsicht unterworfen werden.

Apple wird unter anderem beschuldigt, den Musikdienst Apple Music gegenüber anderen Streaming-Anbietern wie Spotify zu bevorzugen. Außerdem müssten die Wettbewerber einen Teil ihres Umsatzes an den direkten Konkurrenten Apple abgeben.

Neue potenzielle Sammelklage

Jetzt liegt gegen Apple auch noch eine Klage vor, in dem ein Nutzer beklagt, dass der Konzern mit Apple-Arcade eine Monopolstellung im Mobile-Gaming-Markt einnimmt und diese ausnutzt. Wettbewerber seien bei Apples Gaming-Abo außen vor, was zu höheren Preisen und einer geringeren Auswahl führe, hießt es in der Klageschrift.

Mit einem „Apple-Arcade“-Abo können die Nutzer Spiele aus dem App Store laden und auf verschiedenen Apple-Geräten beliebig oft und lange spielen. Spiele von anderen großen Mobile-Gaming-Entwicklern wie Microsoft oder Facebook sind jedoch nicht verfügbar.

Kläger John Pistacchio gibt nach Informationen von Bloomberg an, durch das „wettbewerbswidrige Verhalten“ von Apple zur „Zahlung überhöhter Preise“ gezwungen zu sein. Er strebe demnach eine Sammelklage gegen das Unternehmen an, der sich weitere Geschädigte anschließen können.

Mit Material von dpaAFX.
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