DAX®15.401,73+0,35%TecDAX®3.907,21-0,00%S&P 500 I4.368,30+0,33%Nasdaq 10015.027,77+0,10%
finanztreff.de

Apple: Fast einwandfreie Quartalszahlen

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Apple hat am Dienstagabend Quartalszahlen geliefert und die Erwartungen der Analysten regelrecht pulverisiert. Die Freude der Anleger hielt sich im nachbörslichen Handel jedoch in Grenzen. Ihre Sorge: die anhaltenden Probleme bei den Lieferketten.

Der Umsatz sprang im Jahresvergleich um 36 Prozent auf 81,4 Milliarden Dollar hoch. Die Erwartungen der Analysten von Erlösen in Höhe von 73,3 Milliarden Dollar hat Apple damit pulverisiert. Unterm Strich blieb ein Gewinn von gut 21,7 Milliarden Dollar übrig – 93 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Im vergangenen Quartal war es abermals das iPhone, das für den Großteil der Zuwächse sorgte. Der Umsatz im iPhone-Geschäft stieg um fast die Hälfte auf rund 39,6 Milliarden Dollar. Aber auch bei Mac-Computern, iPad-Tablets und anderen Geräten gab es deutliches Wachstum.

Das lukrative Dienste-Geschäft, in dem etwa Erlöse aus Abo-Angeboten wie Apple Music oder iCloud-Speicher zusammenfließen, wuchs in dem Ende Juni abgeschlossenen Geschäftsquartal um fast ein Drittel auf knapp 17,5 Milliarden Dollar. Apple hat mehr als 700 Millionen Abo-Kunden – binnen eines Jahres kamen rund 150 Millionen hinzu.

Belastung der Lieferketten

Die Apple-Aktie -0,02% gab im nachbörslichen Handel dennoch um rund zwei Prozent nach. Der Aktienmarkt blickt allerdings nach vorn und auch nach den Zahlen hing die Frage im Raum, wie gut sich Apple gegen die globalen Lieferengpässe unter anderem bei Halbleitern stemmen kann.

Für das vergangene Quartal hatte Apple bereits um drei bis vier Milliarden Dollar niedrigere Erlöse durch knappe Bauteile für iPads und Macs vorhergesagt. Bei einem Teil der Probleme habe Apple gegensteuern können, so dass die Belastung am Ende geringer ausgefallen sei, sagte Finanzchef Luca Maestri. Im laufenden Vierteljahr aber werde es iPhone und iPad treffen – und der Negativeffekt werde höher sein. Eine Zahl nannte Maestri diesmal nicht.

Zugleich schränkte er aber ein, dass es Probleme eher bei Chips mit älteren Technologien gebe und die Bauteile-Ausgaben für Apple im Schnitt zurückgingen, auch wenn es einige Ausschläge gebe. Die Kosten stiegen eher an einer anderen Stelle: "Wir zahlen für Transporte mehr als mir lieb wäre." Für das laufende Vierteljahr stellte Apple dennoch erneut zweistelliges Wachstum in Aussicht.

Mit Material von dpaAFX.
Werbung

Das könnte Sie auch interessieren

News-Suche

Suchbegriff:

Aktuelle Videos

HSBC Trading TV

Werbung

Trading-Tipp

Börsen & Märkte

US-Marktüberblick

zur Mediathek
Werbung

Werbung
Diese Seite empfehlenschliessen
Interessant, oder?
Teilen Sie diese Seite auf Facebook oder Twitter
Wenn Sie auf die Teilen-Buttons klicken und sich bei den Betreibern einloggen, werden Daten an den jeweiligen Betreiber übermittelt. Bitte beachten Sie die Datenschutzerklärung.
Aktuelle Umfrageschliessen
El Salvador führt als erstes Land den Bitcoin als Währung ein. Sollten die anderen Länder nachziehen?
Jetzt abstimmen!
Alle Umfragen ansehen