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Apple: Lieferkettenprobleme und Konkurrenzdruck belasten

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Foto: Shutterstock.com

Die Apple-Aktie knüpft am Donnerstag an Ihre Vortagesverluste an. Grund für den andauernden Abgabedruck sind Aussagen des Apple-Zulieferers Foxconn. Der wichtige iPhone-Zulieferer aus Taiwan musste seine Produktion im chinesischen Shenzen aussetzen, da derzeit in China die Corona-Inkfektionszahlen steigen und die Regierung weitgehende Lockdown-Maßnahmen ergriffen hat. Zudem will der Suchmaschinenriese Google dem iPhone-Konzern beim Geschäft mit Computer-Uhren mehr Konkurrenz machen.

Der wichtige iPhone-Zulieferer aus Taiwan, Foxconn,  musste seine Produktion im chinesischen Shenzen aussetzen, da derzeit in China die Corona-Inkfektionszahlen steigen und die Regierung weitgehende Lockdown-Maßnahmen ergriffen hat. Berichten zufolge soll deshalb auch der Zulieferer Unimicron Technology die Produktion ausgesetzt haben.

Google will Apple Watch vom Thron stoßen 

Gleichzeitig  unternimmt Google -2,61% einen neuen Anlauf, die Dominanz von Apple im Geschäft mit Computer-Uhren zu brechen. Der Konzern kündigte am Mittwoch die hauseigene Pixel Watch an, die für Nutzer von Android-Smartphones gedacht ist. Sie wird aber erst im Herbst auf den Markt kommen. Einen genauen Termin nannte Google nicht, auch keinen Preis.

Apple eroberte mit dem Start seiner Watch 2015 die Führung im Geschäft mit Computer-Uhren und hält sie seitdem - obwohl diverse Hersteller von Android-Telefonen ihre Smartwatches auf den Markt brachten. Die Geräte wiesen jedoch Schwächen bei Software und Design auf.

Die Pixel Watch sei erste Computer-Uhr, die innen und außen von Google entwickelt wurde, betonte Gerätechef Rick Osterloh auf der Entwicklerkonferenz Google I/O in der Nähe der Konzernzentrale in Mountain View. Wie bei der Apple Watch soll Fitness eine zentrale Anwendung der Pixel-Uhr sein. Außerdem kann man mit ihr wie bei der Apple Watch kontaktlos bezahlen.

Das macht die Apple-Aktie 

Die Lieferkettenprobleme und der steigende Wettbewerbsdruck kommen im ohnehin schwachen Marktumfeld nicht gut an. Die Apple-Aktie -3,68% verliert am Donnerstagnachmittag im US-Handel rund ein Prozent auf 144,67 Dollar. Aus charttechnischer Sicht befindet sich die nächste Unterstützung, in Form des 2021er-April-Tiefs, bei 138,27 Dollar. Seit dem Jahresanfang haben die Papiere rund 16 Prozent eingebüßt. 

Ein-Jahres-Chart Apple (in US-Dollar)
Mit Material von dpa-AFX.
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