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Apple: Services & Wearables retten das Quartal

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Apple kommt bisher trotz eines schrumpfenden iPhone-Geschäfts gut durch die Corona-Krise – dank starker Services- und Wearables-Erlöse. Das zeigt: Tim Cook ist auf dem richtigen Kurs.

Im vergangenen Quartal legte der Umsatz um ein Prozent auf 58,3 Milliarden Dollar (53,7 Mrd. Euro) zu. Ursprünglich hatte Apple für das Quartal einen Umsatz von bis zu 67 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt. Unterm Strich verbuchte Apple einen Gewinn von 11,25 Milliarden Dollar – nah an den 11,56 Milliarden des Vorjahresquartals.

Bei seinem wichtigsten Produkt, dem iPhone, hatte Apple im vergangenen Quartal wegen des Corona-Ausbruchs mit Turbulenzen in der Lieferkette und einer gedämpften Nachfrage vor allem in China zu kämpfen. Der Umsatz im iPhone-Geschäft sank entsprechend um 6,7 Prozent auf knapp 29 Milliarden Dollar. Konzernchef Tim Cook sprach von einem "Schock" für die Zuliefererkette. Auch bei Mac-Computern und iPad-Tablets sanken die Erlöse. Zu verkauften Stückzahlen macht Apple seit einiger Zeit keine Angaben mehr.

Nach Berechnungen der Marktforschungsfirma Strategy Analytics sanken die iPhone-Verkäufe im vergangenen Quartal um neun Prozent auf 39,2 Millionen Geräte, während der gesamte Smartphone-Markt um 17 Prozent schrumpfte.

Doch Apples Service-Geschäft zog zugleich um mehr als 16 Prozent auf 13,35 Milliarden Dollar an. Bei der Sparte mit der Apple Watch und den Airpods stiegen die Erlöse sogar um gut 22 Prozent auf rund 6,3 Milliarden Dollar. Das zeigt, dass der Kurs von Cook, das Apple-Geschäft über das iPhone hinaus auszubauen, funktioniert.

Apple gab keine Umsatzprognose für das laufende Vierteljahr ab. In der zweiten April-Hälfte habe der Konzern aber wieder eine steigende Nachfrage quer durch die Produktpalette verzeichnet, sagte Cook in einer Telefonkonferenz mit Analysten. Apple hatte während der Krise ein neues günstigeres iPhone-Modell sowie ein iPad Pro auf den Markt gebracht. Cook geht davon aus, dass im laufenden Quartal das Geschäft mit iPads und Macs im Jahresvergleich wachsen werde, wenn Menschen sich darauf einstellten, zuhause zu arbeiten. Er rechnet insgesamt damit, dass nach der Krise Menschen mehr außerhalb des Büros arbeiten werden und das Interesse an Gesundheitstechnologien anzieht.

Das macht die Aktie von Apple

Obwohl die schrumpfenden iPhone-Erlöse durch das Services- und Wearables-Geschäft gut aufgefangen wurden, sind Apple-Anleger angesichts der Schwäche des Kernproduktes leicht verunsichert. Da kann auch nicht helfen, dass Apple zugleich die Quartalsdividende anhob und weitere 50 Milliarden Dollar für Aktienrückkäufe bereitstellte. Im nachbörslichen US-Handel sackt die Apple-Aktie +0,29% rund 2,55 Prozent ab.

Mit Material von dpaAFX.
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