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Auto-Aktien und die zweite Corona-Welle

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Steigende Corona-Zahlen und die Sorgen um neue Restriktionen belasten den DAX. Insbesondere die Auto-Aktien von Volkswagen, Daimler und BMW verlieren deutlich – denn ein zweiter Lockdown wäre verheerend, wie ein Rückblick auf das Q2 zeigt.

Eine stillstehende Produktion, geschlossene Autohändler und eine verhaltene Nachfrage haben Volkswagen, Daimler und BMW in den Monaten März und April erheblich zugesetzt. Der Lockdown ist deutlich an den Quartalszahlen aus dem Frühjahr abzulesen.

Wenn nun die Zahl der Neuinfektionen an einem Tag auf den Rekordwert von 6.638 steigen und für die Gastronomie erste Beschränkungen verordnet werden, steigt die Sorge der Anleger vor einer Wiederholung dieses Horror-Szenarios.

Am Donnerstag notiert die Volkswagen-Aktie rund 4,6 Prozent schwächer, die Daimler-Papiere verlieren 4,1 Prozent und die Aktien von BMW geben 3,7 Prozent ab. Ein Rückblick auf das Q2 der Autobauer konkretisiert die Sorgen.

So hat Volkswagen im Q2 abgeschnitten

Zwischen April und Juni fuhr VW einen Nettoverlust von 1,6 Milliarden Euro ein, nachdem der Konzern im Vorjahreszeitraum noch knapp 4 Milliarden Gewinn gemacht hatte. Weil die Bänder vor allem im April stillstanden und in Europa sowie Amerika lange kaum Autos abgesetzt werden konnten, sackte der Umsatz im Jahresvergleich um 37 Prozent auf 41,1 Milliarden Euro ab.

So hat Daimler im Q2 abgeschnitten

Auch bei Daimler kämpfte im zweiten Quartal mit einem Verlust von rund zwei Milliarden Euro. Fast ein Drittel des Umsatzes brach weg. "Vor uns liegen herausfordernde Monate und Jahre", sagte Vorstandschef Ola Källenius damals und stellte einmal mehr klar: Daimler muss noch mehr sparen  auch beim Personal.

Zum Jahresende wurde aufgrund einer Erholung im Juni jedoch ein Gewinn im niedrigen einstelligen Milliardenbereich in Aussicht gestellt – vorausgesetzt, die wirtschaftliche Erholung gehe in der zweiten Jahreshälfte weiter und es brächen keine neuen großen Corona-Wellen über die wichtigen Märkte herein.

So hat BMW im Q2 abgeschnitten

BMW hat im zweiten Quartal aufgrund von Verkaufs- und Produktionsstopps einen Verlust von 212 Millionen Euro verzeichnet. Der Umsatz ging um 22 Prozent auf knapp 20 Milliarden Euro zurück.

Bei der Finanzprognose sprach Vorstandschef Oliver Zipse damals von "vorsichtiger Zuversicht" für das zweite Halbjahr. Bei der Marge im Autogeschäft peilt BMW 2020 nach wie vor einen Wert von 0 bis 3 Prozent an – nach den ersten sechs Monaten stand hier bislang minus 4 Prozent zu Buche.

Mit Material von dpaAFX.
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