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BASF: Aktie bricht nach Q2-Zahlen ein

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Nach der Veröffentlichung der Q2-Zahlen fällt die BASF-Aktie an das DAX-Ende und droht unter wichtige Unterstützungen zu brechen. Denn in der Corona-Krise sieht der Chemiekonzern keine wesentliche Verbesserung – weder im Q2 noch im Q3.

Die Corona-Krise und eine schwache Nachfrage der Autoindustrie belasten weiterhin die Geschäfte von BASF. "Nach wie vor ist die Corona-Pandemie eine große Herausforderung für uns alle", sagte der Vorstandsvorsitzende Martin Brudermüller bei Vorlage der Q2-Zahlen am Mittwoch.

Umsatz und Gewinn brechen ein

Im Zeitraum April bis Juni schrumpfte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um zwölf Prozent auf 12,7 Milliarden Euro. Besser als mit Produkten für die Automobilindustrie lief es für BASF hingegen im Geschäft mit Aromainhaltsstoffen, Pharma und Humanernährung. Auch die Pflanzenschutzmittel- und Saatgut-Sparte entwickelte sich etwas besser.

Das um Sondereffekte bereinigte EBIT brach um 77 Prozent auf 226 Millionen Euro ein. Unter dem Strich entfiel auf die Anteilseigner der BASF auch wegen Abschreibungen auf die Beteiligung Wintershall Dea infolge des Ölpreisrutsches ein Verlust von 878 Millionen Euro. Hier hatte vor einem Jahr dank eines Buchgewinns im Zusammengang mit der Zusammenführung des Öl- und Gasgeschäfts der Tochter Wintershall mit dem Rivalen Dea noch ein dickes Plus von fast 6 Milliarden gestanden.

Schwacher Ausblick

Das Unternehmen rechnet im laufenden dritten Quartal mit keiner wesentlichen Verbesserung des Ergebnisses. BASF begründete dies mit einer im August generell niedrigeren Nachfrage und der Saisonalität des Agrargeschäfts. Angesichts der anhaltend hohen Unsicherheit der wirtschaftlichen Entwicklung gibt BASF zudem weiterhin keine Ziele für das Gesamtjahr 2020 aus.

Das macht die Aktie von BASF

Während die Eckdaten zum zweiten Quartal schon bekannt waren, enttäuschten die Anleger die Aussagen zum dritten Quartal. Laut Analysten war die Markteinschätzung hier deutlich positiver. Die durchschnittlichen Gewinnerwartungen des Marktes für 2020 erschienen viel zu hoch, wenngleich das Unternehmen den Ausblick für das dritte Quartal als konservativ bezeichnet habe, schreibt beispielsweise Gunther Zechmann von Bernstein Research.

Ebenfalls düster sieht nach dem aktuellen Kursverlust von 5,3 Prozent auf 49,43 Euro im Chart der BASF-Aktie ±0,00% aus. Die horizontale Unterstützung im Bereich von 49 Euro ist in gefährliche Nähe gerückt und auch der 90-Tage-Linie bei aktuell 48,14 Euro droht Gefahr.

Mit Material von dpaAFX.
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