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BASF: Öl-Beteiligung lässt Kasse klingeln

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Höhere Öl- und Gaspreise haben dem Öl- und Gaskonzern Wintershall Dea im ersten Quartal Auftrieb gegeben. Zudem profitierte das Unternehmen von niedrigeren Produktionskosten und größeren Produktionsmengen. Von der guten Geschäftslage profitiert zudem auch der DAX-Konzern und Mehrheitseigentümer BASF.

Im ersten Quartal legte der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Explorationskosten (Ebitdax) der Beteiligung des Chemiekonzerns BASF im Jahresvergleich um 47 Prozent auf 704 Millionen Euro zu. Unter dem Strich stand ein auf die Dea-Gesellschafter entfallender Gewinn von 153 Millionen Euro nach einem Verlust von 90 Millionen Euro im Vorjahr. Bereinigt um Sondereffekte wies das Unternehmen einen Überschuss von 171 Millionen Euro aus.

Jahresziele bestätigt 

Die Jahresziele für das Gesamtjahr 2021 bestätigte der Kasseler Konzern. Die Produktion soll demnach im laufenden Jahr bei 620.000 bis 640.000 Barrel am Tag liegen. Wintershall plant Investitionen in Höhe von 1,0 bis 1,1 Milliarden Euro. Das wären nach einem Rückgang auf rund 1,2 Milliarden Euro im vergangenen Jahr nochmals weniger.

Warmer Geldregen für BASF

Aufgrund der deutlich besseren Finanzlage habe das Unternehmen die Dividendenzahlung auf Stammaktien wieder aufgenommen, sagte Unternehmenschef Mehren. Bereits im ersten Quartal schütteten die Kasseler 500 Millionen Euro an die Gesellschafter BASF (Der DAX-Konzern hält 70 Prozent der Anteile) und Letter One, eine Beteiligungsgesellschaft in der der russische Oligarch Michail Fridman seine Dea-Anteile gebündelt hat, aus. Im zweiten Quartal soll eine Zahlung in Höhe von 100 Millionen Euro folgen.

Das macht die Aktie von BASF

Trotz der Aussicht auf eine weitere Dividendenausschüttung notierte die BASF-Aktie -0,03% rund 0,6 Prozent schwächer bei 70,90 Euro. Damit rückt die 50-Tage-Linie bei 70,34 Euro erneut in den Fokus der Anleger. Breits in der Vorwoche war der Kurs kurzzeitig unter diese Marke gerutscht, was unter Charttechnikern als Indiz einer Trendumkehr gedeutet wird. 

Sechs-Monats-Chart BASF (in Euro)
Mit Material von dpa-AFX.
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