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BASF: Stabile Dividende trotz Milliardenverlust

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF will trotz eines Milliardenverlusts im Gesamtjahr 2020 genauso viel Geld an die Aktionäre ausschütten wie ein Jahr zuvor. Die Dividende soll wie im Vorjahr 3,30 Euro je Aktie betragen, teilte der Dax-Konzern +1,34% am Freitag mit. Trotzdem notieren die Papiere am Freitag deutlich schwächer. Grund dafür ist unter anderem der Ausblick für das laufende Geschäftsjahr.

Im Gesamtjahr 2020 fiel wegen milliardenschwerer Abschreibungen ein auf die Aktionäre entfallender Verlust von gut einer Milliarde Euro an. 2019 hatte hier noch ein Gewinn nach Steuern und Minderheiten von 8,4 Milliarden Euro gestanden. Allerdings war hier ein Buchgewinn in Höhe von rund 5,7 Milliarden Euro enthalten. Der Umsatz schrumpfte 2020 ein klein wenig auf rund 59,1 Milliarden Euro. BASF hatte bereits Ende Januar Eckdaten für das Gesamtjahr vorgelegt.

Prognose für 2021 enttäuscht

Für das laufende Jahr peilt das Unternehmen einen um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) in Höhe von 4,1 bis 5 Milliarden Euro an. 2020 ging das operative Ergebnis um 23 Prozent auf knapp 3,6 Milliarden Euro zurück. Der Umsatz soll 2021 auf 61 bis 64 Milliarden Euro steigen. Damit lag das Unternehmen deutlich unter den Erwartungen der Analysten.

Konservative Prognosen des Chemiekonzerns seien nicht ungewöhnliches, bemerkte ein Händler. Aber der Gewinnausblick auf 2021 liege nun erheblich unter den Marktschätzungen.  

Auch Analyst Chetan Udeshi von JPMorgan glaubt, dass der Ausblick trotz des konservativen Tons einige am Markt enttäuschen dürfte. BASF sei inzwischen auch hoch bewertet. Den aktuellen Bewertungsaufschlag verglichen mit der Historie und der Konkurrenz hält er für nicht gerechtfertigt und votiert weiter mit "Underweight".

Das macht die Aktie von BASF

Die Aktien der BASF +1,19% haben sich am Freitag weiter von ihrem tags zuvor erreichten Hoch seit Ende 2019 entfernt. Zeitweise notierten die Papiere rund 3,2 Prozent tiefer bei 65,80 Euro, konnten die Verluste im weitern Handelsverlauf jedoch deutlich eindämmen. 

Sechs-Monats-Chart BASF (in Euro)
Mit Material von dpaAFX.
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