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Bayer: Damit ist die Klage vom Tisch

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Bayer hat sich mit US-Sammelklägern auf einen Vergleich im Rechtsstreit um Unkrautvernichter mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat geeinigt. Es ist jedoch nicht die große Einigung, die sich Anleger erhofft hatten.

Denn in dem Verfahren geht nur es darum, ob Monsanto Gesundheitsrisiken auf den Etiketten seines Unkrautvernichters Roundup verschleiert hat. Einen direkten Zusammenhang mit der US-Klagewelle gegen Bayer wegen angeblicher Krebsrisiken von Monsanto-Unkrautvernichtern wie Roundup gibt es indes nicht. Hier dauerten die Vergleichsverhandlungen weiter an und es gibt noch keine Gewissheit über eine Einigung.

Die aktuell getroffene Einigung um die angeblich irreführende Vermarktung von Unkrautvernichtern mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat kostet Bayer nun 39,6 Millionen Dollar wie aus Gerichtsunterlagen hervorging. Zudem umfasst sie auch bestimmte Änderungen bei der Beschriftung des Produkts.

Bei den etwa 48.600 US-Klagen wegen angeblicher Krebsgefahren von Glyphosat laufen zwar hinter den Kulissen schon länger Vergleichsgespräche. Analysten rechnen hier jedoch im Falle einer Einigung, dass Bayer rund zehn Milliarden Dollar zahlen müsste.

Das macht die Aktie von Bayer

Doch eine Sammelklage weniger, ist ein Rechtsrisiko weniger. Bayer-Aktionäre haben entsprechend positiv reagiert, wohl auch weil es zeigt, dass bei den heiklen Glyphosat-Klagen durchaus Einigungen möglich sind.

Der Kurs der Bayer-Aktie -1,17% stieg auf Tradegate um 4,8 Prozent auf 55,38 Euro und war damit der größte DAX-Gewinner im vorbörslichen Handel. Dem Kurs ist damit der Sprung über eine Widerstandszone bei 53,20/53,45 Euro gelungen. An dieser sei die Aktie seit Mitte März mehrfach gescheitert.

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