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Bayer: Darum steht die Aktie unter Druck

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Der Optimismus der Bayer-Aktionäre über die tags zuvor vorgestellten Mittelfristziele scheint am Donnerstag wie verflogen. Die Aktie fand sich am Donnerstag am Dax-Ende wieder. Das Kaufsignal vom Mittwoch entpuppte sich damit als Fehlsignal. Dennoch sehen die Analysten mittelfristig weiteres Aufwärtspotenzial.

Die für das Jahr 2024 gesteckten Ziele waren am Vortag zunächst gut angekommen. Am Donnerstag gab es aber kritische Stimmen. So bleibt Jean-Jacques Le Fur vom Analysehaus Bryan Garnier vorsichtig. Er glaubt, dass der Konzern im Pharmageschäft zu optimistisch ist. Auch Florent Cespedes von der Societe Generale blickt konservativer auf das längerfristige Wachstum in dieser Sparte.

Zudem lässt auch die erhoffte Lösung für die Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten in den USA noch ein wenig länger auf sich warten. Eine ursprünglich für Ende März angesetzte Anhörung vor dem zuständigen Richter wurde auf den 12. Mai verschoben, wie am Mittwoch bekannt worden war.

Das sagen die Analysten

Der noch ungelöste Glyphosat-Rechtstreit bleibe eine Belastung mit unvorhersehbarem Ergebnis, betonte Analyst Ulrich Huwald vom Analysehaus Warburg Research. Gleichzeitig entspreche die neue mittelfristige Prognose des Konzerns jedoch den Erwartungen. Zudem seien die vom Unternehmen im Rahmen des Kapitalmarkttages getroffenen Aussagen vertrauenserweckend. Folglich hatte Huwald die Einstufung für Bayer auf „Hold“ mit einem Kursziel von 74 Euro belassen.

Die Deutsche Bank hat hingegen ihre „Buy“-Einstufung für Bayer bestätigt. Allerdings sieht Deutschlands größtes Geldhaus die Aktie mit einem Kursziel von 63 Euro bereits deutlich früher als fair bewertet an. Der mittelfristige Ausblick des Pharma- und Agrarchemiekonzerns habe die Erwartungen deutlich übertroffen, schrieb Analyst Falko Friedrichs.

Das macht die Aktie von Bayer

Mit einem Verlust von rund 3,3 Prozent auf 52,67 Euro ist die Bayer-Aktie -0,18% am Donnerstag nur das Schlusslicht im DAX. Der Sprung über die 200-Tage-Durchschnittslinie entpuppte sich damit erst einmal als Strohfeuer. Auch die kurzfristig relevante 21-Tage-Linie geriet schon wieder in Gefahr.

Die 200-Tage-Durchschnittslinie war in den vergangenen Monaten schon mehrfach eine zu hohe Hürde für die Bayer-Aktien gewesen. Schon seit Juni vergangenen Jahres konnte sich das Papier nicht mehr dauerhaft darüber etablieren.  

Sechs-Monats-Chart Bayer (in Euro)
Mit Material von dpaAFX.
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