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Belarus-Sanktionen: Darum könnte die K+S-Aktie profitieren

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die geplanten neuen EU-Sanktionen gegen Belarus wegen der erzwungen Landung einer Passagiermaschine sollen unter anderem die für die Devisenbeschaffung des Landes wichtige Kali-Industrie treffen. In diesem Wirtschaftsbereich seien vor allem Staatsunternehmen der früheren Sowjetrepublik aktiv, erklärten EU-Diplomaten am Mittwoch in Brüssel. Im Idealfall sollten die geplanten Sanktionen gegen ausgewählte Wirtschaftszweige noch vor dem Sommer in Kraft treten. Unterschiedliche Interessen der EU-Staaten könnten allerdings auch noch zu Verzögerungen führen.

Nach Angaben aus dem Rat der Europäischen Union ist bei den geplanten Sanktionen gegen Wirtschaftszweige etwa noch unklar, ob auch die Mineralölindustrie ins Visier genommen werden sollte. Dies könnte für einige EU-Staaten bedeutendere Auswirkungen haben. Belarus ist zwar einer der weltweit bedeutendsten Exporteure von Kali-Produkten wie Mineraldüngern, die Ausfuhren gingen jedoch laut der Deutschen Rohstoffagentur zuletzt vor allem nach Brasilien, China, Indien und Indonesien.

K+S als möglicher Krisengewinner 

An der Börse scheinen einige Anleger bereits auch auf Sanktionen gegen den Dünger-Konkurrenten Belaruskali (BPC) zu spekulieren. BPC habe 2020 etwa 17 Prozent des weltweiten Kalimarktes ausgemacht, sagte ein Marktteilnehmer. Laut Marktbeobachtern könnten Sanktionen gegen Belaruskali zu einer Kalidünger-Verknappung führen, was günstig für K+S wäre.

Das macht die K+S-Aktie 

Die Papiere von K+S +1,42% haben am Mittwoch mit fast fünf Prozent Kursplus ihre jüngsten Gewinne ausgebaut. Die Aktien des Düngerkonzerns steuern mit gut 10,72 Euro wieder auf das jüngste Zwischenhoch bei 10,94 Euro zu. 

Sechs-Monats-Chart (in Euro)
Mit Material von dpa-AFX.
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