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Big Tech nach Fed-Protokoll gefragt – Microsoft, Alphabet und Facebook mit neuem Allzeithoch, auch Chip-Werte mit Kursgewinnen

| Quelle: DER AKTIONÄR | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Kaum Spuren hinterlassen hat am US-Aktienmarkt zur Wochenmitte das jüngste Sitzungsprotokoll der US-Notenbank Fed. Die Techwerte erhielten allerdings Auftrieb davon, insgesamt verlief der Handel am Mittwoch aber träge.

Der Leitindex Dow Jones Industrial präsentierte sich mit plus 0,05 Prozent auf 33.446,26 Punkten lustlos. Der marktbreite S&P 500 gewann 0,15 Prozent auf 4.079,95 Punkte. Beide Indizes bleiben damit in der Nähe ihrer Rekordstände. Dafür ging es für den technologielastigen Nasdaq 100 um 0,28 Prozent auf 13.616,70 Punkte hoch.

Lockere Geldpolitik setzt sich fort

Die Vertreter der US-Notenbank bestätigten auf ihrer jüngsten Sitzung ihren zuletzt optimistischeren Blick auf die US-Wirtschaft. Jedoch stelle die Pandemie weiter ein bedeutsames wirtschaftliches Risiko dar, hieß es. Die Wirtschaft bleibe von den langfristigen Zielen noch weit entfernt.

Eine Änderung der Geldpolitik stellten die Fed-Mitglieder nicht in Aussicht. Das Protokoll stützte den Techsektor, der seit Ende März wieder aufholt. Sorgen vor einem womöglich strafferen geldpolitischen Kurs angesichts starker Wirtschaftsdaten und der billionenschweren Konjunkturprogramme hatten ihn in den vergangenen Wochen phasenweise stark belastet

Big Tech im Aufwind

Nach Veröffentlichung der FED-Protokolle konnten Tech-Titel zulegen. So erreichten Alphabet (+1,35 Prozent), Microsoft (+0,82) und Facebook (+2,23 Prozent) im Laufe des Handels neue Rekordhochs. Auch die Aktien von Apple (+1,34 Prozent) und Amazon (+1,72 Prozent) waren heute sehr gefragt. Gekauft wurden auch Chip-Werte wie AMD (+0,93 Prozent) und Nvidia (+2,03 Prozent).

Beyond Meat baut neue Fabrik in China

Wie heute bekannt wurde, möchte Beyond Meat eine neue Produktionsstätte in der Nähe von Shanghai in China eröffnen. Das wäre zugleich die erste Fabrik des Unternehmens außerhalb der USA. Der Fleischersatzhersteller will mit der neuen Fabrik den chinesischen Markt stärker ins Visier nehmen und zeitgleich seine Kostenstruktur verbessern und einen nachhaltigen Betrieb sichern.

BYD mit starken Zahlen

BYD teilte mit, dass es im März 16.301 Autos mit Batterieantrieb verkaufen konnte. Das ist mehr als doppelt so viel als beim Rivalen Nio, der auf 7.257 verkaufte Einheiten im vergangenen Monat kommt. Auch der andere Konkurrent XPeng hat an dieser Stelle mit 5.102 verkauften Stücken deutlich das Nachsehen.

Emil Jusifov

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