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BioNTech: Grünes Licht für Kinder-Impfungen in Spanien

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Achterbahnfahrt bei BioNTech setzt sich auch am Dienstag fort. Nachdem die BioNTech-Aktie zum Wochenauftakt wegen abnehmender Omikron-Sorgen und einem Tweet des US-Senators Bernie Sanders auf Tauchstation ging, drehen die Papiere des Mainzer Biotechunternehmens am heutigen Handelstag wieder auf. Grund dafür ist auch eine weitere gute Nachricht im Kampf gegen die Corona-Pandemie.

Der US-Senator Bernie Sanders hat zum Wochenauftakt einen folgereichen Tweet abgesetzt: "Es ist obszön. Letzte Woche wurden 8 Investoren von Pfizer und Moderna um 10 Milliarden Dollar reicher, als sich die Nachricht über die Omicron-Variante verbreitete. Es ist an der Zeit, dass diese Pharmaunternehmen ihre Impfstoffe mit der Welt teilen und anfangen, ihre Gier zu kontrollieren. Genug ist genug!" An der Börse krachten die Impfstoff-Aktien daraufhin aus Sorge vor neuen Regulierungen in sich zusammen, die BioNTech-Aktie notierte zum Handelsschluss knapp 18 Prozent im Minus.

Am Dienstag folgt nun die Rolle rückwärts: Die BioNTech-Aktie +5,64% zog an der Nasdaq um rund fünf Prozent auf 293,41 Dollar an. Getragen wurde die Erholungsbewegung dabei von positiven Nachrichten aus Spanien sowie Deutschland. Während die zuständige Kommission des Königreichs die Impfung von Fünf- bis Elfjährigen gegen Covid-19 genehmigt hat und damit der Einschätzung der europäischen Arzneimittelbehörde Ema folgte, was für BioNTech mögliche Zusatzumsätzen in Höhe von 64 Millionen Euro oder zwei Prozent auf Basis des Q3-Umsatzes bedeuten könnte, ist in Deutschland bereits die erste Corona-Impfpflicht auf dem Weg. 

Der Bundestag debattierte am Dienstag in erster Lesung über die Pläne von SPD, Grünen und FDP. Neben der Einführung der Impfpflicht für bestimmte Beschäftigte sehen diese auch eine Ausweitung der Impfberechtigung auf Zahnärztinnen und Zahnärzte oder Apotheker vor. Darüber hinaus bekommen die Länder, wie gefordert, mehr Möglichkeiten in Hotspots auch schärfere Corona-Maßnahmen zu ergreifen, etwa Restaurantschließungen. Die entsprechenden erneuten Änderungen des Infektionsschutzgesetzes sollen noch am Freitag von Bundestag und Bundesrat beschlossen werden.

Sechs-Monats-Chart BioNTech (in Euro)
Mit Material von dpa-AFX.
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