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BioNTech steigt und steigt – das tut sich im Forschungslabor

| Quelle: DER AKTIONÄR | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Die Aktie von BioNTech ist auch am Montag mit kräftigen Gewinnen aus dem Handel gegangen. Am Ende stand ein Plus von gut vier Prozent auf 362,52 Dollar zu Buche. Die derzeit hohen Infektionszahlen und die Angst vor der neuen Corona-Variante Omikron hat das Impftempo zuletzt wieder anziehen lassen und die Aktien der Impfstoffhersteller nach oben katapultiert.Der Mainzer Impfstoffhersteller BioNTech arbeitet neben laufenden Labortests zur Untersuchung der neuen Corona-Variante Omikron auch an der Entwicklung eines angepassten Impfstoffs – vorbeugend für den Fall, dass dieser notwendig werden könnte. "Um keine Zeit zu verlieren, gehen wir diese beiden Aufgaben parallel an, bis die Daten vorliegen und wir mehr Informationen darüber haben, ob der Impfstoff angepasst werden sollte oder nicht", teilte eine BioNTech-Sprecherin am Montag der Deutschen Presse-Agentur mit.Die beiden Arbeitsgänge überschneiden sich den Aufgaben zufolge teilweise. Als Beispiel wurde der Bauplan des Spike-Proteins für die Labortests mit dem Pseudovirus genannt, mit dem die Experimente durchgeführt werden. In den Labortests werden dabei Sera von Geimpften mit dem Spike-Protein der Variante konfrontiert. "Die Sera enthalten die Antikörper, die wir nach der Impfung haben", erklärte die Biontech-Sprecherin. Es werde dann darauf geschaut, wie gut sie das neue Spike-Protein neutralisieren, also unschädlich machen.Zuletzt äußerten sich auch wieder vermehrt Analysten optimistisch zur Aktie von BioNTech. Die Privatbank Berenberg beispielsweise hat die Einstufung für BioNTech auf "Buy" mit einem Kursziel von 400 Dollar belassen. Problematische Covid-19-Varianten seien belastend, aber nicht überraschend, schrieb Analyst Zhiqiang Shu in einer am Montag vorliegenden Studie anlässlich von Omikron mit seinen zahlreichen Mutanten. Die Impfwirkung dagegen sei vermutlich geringer, was die Bedeutung von "Booster"-Auffrischungen sowie Varianten-spezifischen Impfseren unterstreiche. Shu geht davon aus, dass der mRNA-Ansatz, den auch BioNTech nutzt, letztlich aus der Pandemiekrise herausführen wird.(Mit Material von dpa-AFX)

Marion Schlegel

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