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BioNTech & CureVac erhalten Millionen vom Bund

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Es war bereits durchgesickert, dass CureVac Millionen vom Bund erhalten würde – jetzt sind die Forschungshilfen offiziell. Doch auch BioNTech soll Millionen für die Entwicklung eines Corona-Impfstoffs aus Fördergeldern erhalten.

Das Mainzer Unternehmen BioNTech erhält vom Bund 375 Millionen Euro, teilte Forschungsministerin Anja Karliczek am Dienstag mit. Seit Anfang September ist bereits bekannt, dass das Tübinger Biotechunternehmen CureVac 252 Millionen Euro bekommt. Mit beiden Unternehmen seien die Verhandlungen über die Förderung nun abgeschlossen, sagte Karliczek.

Die Ministerin geht weiterhin davon aus, dass es erst im kommenden Jahr einen Corona-Impfstoff für große Teile der Bevölkerung geben wird. Absolute Priorität habe die Sicherheit. Ein Impfstoff könne nur zur Anwendung kommen, wenn der Nutzen höher sei als die Risiken. "Von dieser Linie werden wir in Deutschland und Europa nicht abweichen."

Für die beschleunigte Erforschung von Corona-Impfstoffen hatte das Ministerium ein Sonderprogramm mit einem Fördertopf von 750 Millionen Euro gestartet. Das dritte Unternehmen, das gefördert werden soll, ist die Firma IDT Biologika aus Dessau-Roßlau. Dort seien die Fördergespräche noch nicht ganz abgeschlossen, sagte Karliczek.

Das machen die Aktien von CureVac und BioNTech

Die frischen Forschungsgelder für BioNTech und CureVac sind keine Überraschung, gelten die Unternehmen doch zu den weltweit aussichtsreichsten Impfstoff-Entwicklern. Entsprechend verhalten regieren die Aktien. Die vorbörslichen Gewinne von drei beziehungsweise vier Prozent geben sowohl die CureVac-Aktie -2,67% als auch die BioNTech-Aktie -4,33% im frühen Handel wieder etwas ab.

Mit Material von dpaAFX.
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