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BioNTech und Moderna: Stabilisierung setzt sich fort

| Quelle: DER AKTIONÄR | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Die Aktien von BioNTech und Moderna konnten am heutigen Mittwoch zeitweise kräftig zulegen. Zuletzt mussten sie aber wieder einen Teil ihrer Gewinne abgeben. Kurz vor dem US-Handelsende notiert BioNTech noch 1,8 Prozent im Plus bei 159,37 Dollar, Moderna legt noch 1,0 Prozent auf 154,04 Dollar zu.Die Deutsche Bank hat Moderna von "Sell" auf "Hold" hochgestuft, obwohl das Kursziel von 200 auf 175 US-Dollar gesenkt wurde. Seit seiner Ersteinschätzung des Impfstoff-Herstellers, die damals von Vorsicht geprägt gewesen sei, habe sich der Kurs halbiert, schrieb Analyst Emmanuel Papadakis in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Mittlerweile notiere die Aktie damit nun unter seinem gesenkten Kursziel, das er nun an seine Erwartungen für 2022 angepasst habe.Beide Aktien waren zuletzt stark unter Druck geraten, nachdem mittlerweile wirksame Corona-Medikamente die Zulassung erhalten konnten und Omikron einen weitaus schwächeren Verlauf als vorherige Varianten verursacht. Zudem erzielten die mRNA-Impfstoffe bei der Omikron-Variante nicht die erhoffte große Wirkung.In den Fokus rückt nun aber immer mehr ein auf Omikron angepasster Impfstoff. BioNTech und Pfizer haben ihre erste klinische Studie zur Untersuchtung eines solchen Impfstoffs begonnen, wie am Dienstag bekannt wurde. Auch Moderna plant eine solche Studie. Das Duo BioNTech/Pfizer scheint aber hier einmal wieder die Nase vorn zu haben.Auf ein sicheres Geschäft können sich die Hersteller in jedem Fall freuen – insbesondere in Deutschland. Hier das die Bundesregierung nach Informationen von Report Mainz mehr Corona-Impfstoff bestellt als bisher bekannt. Die Bundesregierung hat seit Beginn der Pandemie insgesamt mehr als 660 Millionen Dosen Corona-Impfstoff bestellt, die bis 2023 ausgeliefert werden sollen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Kathrin Vogler hervor, die dem ARD-Politikmagazin Report Mainz vorab vorlag. Rund 367 Millionen sollen dabei auf den Impfstoff von BioNTech/Pfizer, 120 Millionen auf das Vakzin Moderna entfallen. Sollte bis dahin ein auf eine neue Virusvariante angepasster Impfstoff vorhanden sein, sehen die Verträge vor, dass diese geliefert werden. In Deutschland leben derzeit insgesamt gut 83 Millionen Menschen. Würde man also auch Kleinkinder mit einrechnen, für die bislang kein Impfstoff zugelassen ist, würde dies insgesamt acht Dosen pro Bundesbürger bedeuten.(Mit Material von dpa-AFX)

Marion Schlegel

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