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BioNTech und Moderna: Top Aussichten – mRNA-Technologie „Wendepunkt im Impfgeschäft“

| Quelle: DER AKTIONÄR | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Die Aktie von BioNTech und Moderna gehörten zu den ganz großen Highflyern in der Corona-Pandemie. Beide Unternehmen waren die ersten, denen es gelang, in den USA und der EU einen Corona-Impfstoff zuzulassen. Die Gewinne sprudeln seitdem. Doch in Zukunft verspricht die mRNA-Technologie, auf die BioNTech und Moderna setzen, noch viel viel mehr.Der Tropenmediziner Jakob Cramer hält Vakzine mit der mRNA-Technologie für einen Wendepunkt im Impfgeschäft. "Es ist spektakulär, was die leisten können", sagt er. "Sie können sehr schnell angepasst werden, sollten neue Varianten auftreten. Ich glaube, da steckt noch extrem viel Potenzial drin."Derzeit bereiten sich die Wissenschaft bereits auf die nächste Pandemie vor, möglicherweise mit einem anderen Atemwegsvirus. „Wir denken viel darüber nach, was die nächste pandemische Bedrohung sein könnte", sagt Hamilton Bennett, beim US-Corona-Impfstoffhersteller Moderna Direktorin für Impfstoffzugang. Die WHO führt eine Liste mit rund einem Dutzend Krankheitserregern, die bedrohlich werden könnten.Moderna erforsche die Eigenschaften fast aller dieser Virenfamilien und führe schon Studien durch. "Wenn innerhalb der Familie dann ein gefährlicher Virenstamm auftaucht, können wir sehr schnell sein", sagt Bennett der dpa. Dann könne in 100 Tagen oder sogar weniger ein einsatzbereiter Impfstoff fertig sein. Die 100 Tage sind auch das Ziel von Cepi, und die G7-Staaten unterstützen es.Wenn Regulierungsbehörden das mRNA-Verfahren an sich als sicher anerkennen und sich bei neuen Pathogenen nur der Bauplan ändere, seien keine langwierigen Studien mehr nötig, sagte Bennett. Derzeit prüfen etwa Moderna und BioNTech, ob der Bauplan in ihren Impfstoffen wegen der neu aufgetauchten Variante Omikron geändert werden muss. Es wäre das erste Mal seit dem Start der Impfkampagnen mit mRNA-Impfstoffen vor rund einem Jahr, dass die beiden Vakzine wegen einer sich ausbreitenden neuen Corona-Variante für die Massenimpfungen geändert werden müssten.(Mit Material von dpa-AFX)

Marion Schlegel

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