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Bitcoin: 50.000-Dollar-Marke rückt in weite Ferne

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Der Markt für Kryptowährungen steht weiter unter Druck. In der Nacht auf Dienstag fiel der Kurs der ältesten und bekanntesten Digitalwährung Bitcoin bis auf rund 40.200 US-Dollar. Auslöser der herben Kursverluste sind Sorgen über die Finanzprobleme des großen Immobilienentwicklers Evergrande aus China. An den Finanzmärkten fragt man sich, welche Auswirkungen sich für die chinesische Volkswirtschaft und darüber hinaus im Falle einer Zuspitzung ergeben können. Der Immobiliensektor macht einen erheblichen Teil der chinesischen Volkswirtschaft aus.

Noch vor wenigen Tagen hatte die nach Marktwert größte Kryptoanlage fast 10.000 Dollar mehr gekostet. Am Dienstagmorgen erholte sich der Bitcoin-Kurs bis auf etwa 42.600 Dollar. Die psychologisch wichtige 50.000-Dollar-Marke rückt damit in weite Ferne.

400 Milliarden Dollar vernichtet

Auch andere Digitalwerte standen weiter unter Druck. Die zweitgrößte Internetdevise Ether kostete am Dienstagmorgen rund 3.000 Dollar, nachdem sie in der Nacht bis auf gut 2.800 Dollar abgerutscht war. Anfang September hatte ein Ether noch knapp 4.000 Dollar gekostet. Der Marktwert aller derzeit rund 12.000 Kryptoanlagen betrug am Dienstag etwa 1,8 Billionen Dollar. Noch am Wochenende waren es fast 400 Milliarden Dollar mehr gewesen.

Riskante Anlage 

Digitalanlagen wie Bitcoin sind eine vergleichsweise junge Anlageklasse, die zum Teil extremen Kursschwankungen unterliegt. Sie gelten daher als sehr riskante Finanzanlagen, die unter einer schlechten Stimmung an den Finanzmärkten besonders stark leiden.

Sechs-Monats-Chart Bitcoin (in US-Dollar)
Mit Material von dpa-AFX.
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