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Bitcoin: Zinsängste setzen Kryptowährungen unter Druck

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Aussicht auf eine deutlich straffere Geldpolitik in den USA lastet zunehmend auf Digitalwährungen wie Bitcoin. Diese stellt eine erhebliche Belastung für riskante Anlagen wie Kryptowährungen dar, da diese durch steigende Zinsen bei einem höheren Risiko als andere Geldanlageformen weniger attraktiv erscheinen. 

Marktteilnehmen rechnen inzwischen damit, dass die amerikanische Notenbank Fed bald mit Zinsanhebungen auf die hohe Inflation reagieren wird. Die Fed selbst signalisiert bisher drei Anhebungen für dieses Jahr, an den Finanzmärkten wird aktuell mit vier Straffungsschritten gerechnet. Steigende Zinsen sind in der Regel Gift für risikoreiche Anlageklasse, zu denen Bitcoin und Co. aufgrund ihrer teils extremen Kursschwankungen zählen.

Das machen Bitcoin und Ether

Am Freitag fiel der Kurs der ältesten und nach Marktwert größten Kryptoanlage auf den tiefsten Stand seit vergangenen August. Das Tagestief wurde auf der Handelsplattform Bitstamp bei 38.259 Dollar markiert. Am Vortag hatte der Bitcoin-Kurs noch deutlich über 43 000 Dollar gelegen.

Auch andere Digitalwerte gaben zum Teil kräftig nach. Die nach Marktwert zweitgrößte Kryptowährung Ether fiel um etwa acht Prozent und notierte deutlich unter der Marke von 3.000 Dollar. Der Wert aller rund 17.000 Kryptowährungen beträgt gegenwärtig etwa 1,8 Billionen Dollar. Das ist gut eine Billion weniger als noch vor zwei Monaten. Im November wurde ein Rekordwert von rund 2,9 Billionen Dollar markiert.

Sechs-Monats-Chart (Bitcoin)
Mit Material von dpa-AFX.
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