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BMW: Die Jahreszahlen als letzte Hoffnung

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

BMW wird am 18. März ihre Jahreszahlen für 2019 vorstellen – eine letzte Hoffnung für geplagte Anleger. Doch Markteinbrüche, stillstehende Fabriken in China und eine wahrscheinliche Senkung der Dividende trüben die Erwartungen.

Probleme in China

Standpunkt heute – die meisten der Werke in China sind zwar wieder am Netz und eine Mehrzahl an Händlern hat den Verkauf wiederaufgenommen. Ob chinesische Kunden nach dem großen Zusammenbruch wieder zum Autokauf zurückkehren und wie der europäische Markt auf die kommende Zeit reagieren wird, steht jedoch noch in den Sternen.

Vorstandsumbau

Oliver Zipse, Vorstandsvorsitzender der BMW AG will anders als sein Vorgänger die Interessen des Konzerns offensiver umsetzten. Erste Personaländerung nahm er bereits vor. Vor allem möchte er das Elektroangebot vorantreiben, sicherlich auch aufgrund der seit diesem Jahr verhängten Milliardenstrafen, sollten Autobauer die CO2-Emissionen ihrer verkauften Neuwagenflotte nicht stark genug senken. Zipse versicherte jedoch letzte Woche, dass BMW die „harten europäischen CO2-Ziele“ für 2020 und 2021 erfüllen werden.

Prognosen für den Jahresbericht

Analysten prognostizieren BMW einen Anstieg der Erlöse von 4,5 Prozent auf 101,2 Milliarden Euro. Da enden aber auch die positiven Prognosen für das vergangene Geschäftsjahr. Der Automobilhersteller erwartet einen Rückgang des Vorsteuerergebnisses von 9,6 Milliarden Euro auf 8,6 Milliarden Euro, ein Verlust von zehn Prozent. Eine mögliche Kartellstrafe von 1,4 Milliarden Euro ist noch nicht mit einberechnet.

Das Konzernergebnis mit minus 18,3 Prozent – sowie ein Rückgang des Überschusses von minus 17 Prozent werden wohl keinen Anleger zum Investieren anregen. Nach der Senkung der Dividenden letztes Jahr, wird diese wohl auch dieses Jahr wieder den Geschäftszahlen angepasst werden. Anstatt von 3,50 Euro pro Stammaktie sollen dieses Jahr laut Analysten nur noch 2,90 Euro an Anleger ausgeschüttet werden.

Aktie im Abwärtstrend

Analysten erwarten zwar, dass BMW-Aktie +0,75% bald wieder höher steht, jedoch befindet sich das Papier seit dem Hoch im Dezember 2019 im Sinkflug und steht momentan bei 48 Euro. Zuletzt war der Kurs zum Jahresende 2011 so niedrig.

Mit Material von dpaAFX.
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