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BMW: Die Quartalszahlen sind da!

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Der Autobauer BMW hat im vergangenen Quartal mehr Gewinn gemacht als vor einem Jahr und damit die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der Corona-Rebound läuft – doch Anleger bleiben aus guten Gründen vorsichtig.

Der Überschuss kletterte um gut 17 Prozent auf 1,82 Milliarden Euro. Vor allem der gute Lauf in China bescherte BMW den spürbaren Gewinnanstieg. Aber auch im sonstigen Autogeschäft lief es etwas besser als gedacht. Der Gesamtumsatz fiel um 1,4 Prozent auf 26,3 Milliarden Euro.

BMW hatte bereits mitgeteilt, dass sich die Belastungen aus dem Frühjahr bei der Entwicklung der Kassenlage im dritten Quartal teils umgekehrt hätten. Zudem verschärfte das Unternehmen seinen Sparkurs und gab weniger für Investitionen aus.

Die wichtige Kernsparte mit dem Automobilbau verzeichnete zwischen Juli und Ende September eine operative Marge von 6,7 Prozent und damit 0,1 Prozentpunkte mehr als ein Jahr zuvor. Analysten hatten hingegen mit einem Rückgang gerechnet.

Im dritten Quartal hat der Konzern 676.000 Autos verkauft, fast 9 Prozent mehr als im Vorjahr. In China lag die Nachfrage sogar um ein Drittel höher. In Deutschland befeuerten die Kaufprämien für Elektro- und Hybridautos die Nachfrage. In den USA dagegen lag sie weiter deutlich niedriger als vor einem Jahr.

Prognose bestätigt

BMW bestätigte zudem die Prognose erneut wie vor einigen Wochen und peilt weiter im Gesamtjahr eine operative Marge zwischen 0 und 3 Prozent an. Nach neun Monaten liegt BMW nur knapp im Plus bei 0,3 Prozent.

"In der Gesamtsicht 2020 geht die BMW Group weiterhin davon aus, dass in allen wesentlichen Märkten die Nachfrage aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus und der notwendigen Eindämmungsmaßnahmen erheblich beeinträchtigt sein wird", hieß es. Das Konzernergebnis vor Steuern wird nach wie vor um mehr als 10 Prozent unter dem Vorjahreswert von 7,1 Milliarden Euro erwartet.

Das macht die Aktie von BMW

Die BMW-Aktie -0,36% lag im frühen Handel nach einem starken Lauf in den vergangenen Tagen jedoch rund drei Prozent im Minus auf 60,31 Euro. JPMorgan-Analyst Jose Asumendi sprach dennoch von sehr starken Zahlen. Er rechnet damit, dass BMW das obere Ende der bestätigten Margenprognose in der Autosparte für das Gesamtjahr in Aussicht stellen könnte, bleibt aber vorsichtig wegen neuer Beschränkungen in der Corona-Krise.

Mit Material von dpaAFX.
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