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BMW: Erste Anzeichen einer Erholung

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Stimmung ist am Boden und auch die Verkaufszahlen für das erste Quartal sind erschreckend. Doch es gibt Anzeichen für eine Erholung – nicht nur in China, sondern auch im Chart der BMW-Aktie.

BMW hat von Januar bis Ende März 20,6 Prozent weniger Autos verkauft als im ersten Quartal des vergangenen Jahres. In China brachen die Verkaufszahlen um 31 Prozent ein, in Europa um 18 Prozent und in den USA um 17 Prozent.

Die Corona-Pandemie habe im Februar den Absatz in China einbrechen lassen, im März seien die Folgen in Europa und den USA deutlich spürbar, teilte das Unternehmen am Montag mit. "In Europa sind derzeit aufgrund des Coronavirus rund 80 Prozent aller Händlerbetriebe geschlossen, in den USA sind es circa 70 Prozent."

In den BMW-Werken in Europa und Nordamerika steht zudem die Produktion. Der Konzern passe sein Produktionsvolumen flexibel der Nachfrage an, sagte Finanz- und Vertriebsvorstand Pieter Nota. "In China sehen wir mit einem starken Auftragseingang die ersten Anzeichen einer Erholung."

Stimmung am Boden

Auch über den März hinaus sieht die Geschäftserwartung der deutschen Autoindustrie düster aus. Der Ifo-Index der deutschen Autoindustrie für die nächsten Monate ist wegen der Corona-Epidemie um 14 auf minus 33,7 Punkte eingebrochen. Die Exporterwartungen stürzten mit einem Wert von minus 42,7 Punkten auf ein Tief seit März 2009.

Die Erwartungen für Nachfrage und Produktion gaben den Angaben der Wirtschaftsforscher zufolge ebenfalls stark nach. Ein wachsender Anteil der an der Umfrage beteiligten Unternehmen sei demnach der Ansicht, bald Kurzarbeit beantragen zu müssen. BMW ist hier schon einen Schritt weiter und meldete bereits im März 20.000 Mitarbeiter bei der Agentur für Arbeit an.

Das macht die Aktie von BMW

Die anhaltenden Negativ-Meldungen in der Corona-Krise haben die Aktie von BMW-2,52% hart getroffen. Seit dem 24. Februar hat das DAX-Papier bis zu 40 Prozent seines Wertes verloren.

In den vergangenen Tagen geht es jedoch wieder aufwärts. Angesichts der umfassenden Hilfspakete und der Erholungssignale aus China schöpfen die Anleger wieder vertrauen. Auch in die neue Handelswoche startet die BMW-Aktie mit einem Plus von 5,9 Prozent auf 47,35 Euro. Ein weiteres Signal dafür, dass die Bodenbildung bei 44 Euro tatsächlich gelingen könnte. Um diese abzuschließen, muss die BMW-Aktie jedoch nachhaltig über der Marke bei 47,80 Euro notieren.

Mit Material von dpaAFX.
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