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BMW macht's mit Ford

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Autobauer BMW und Ford -0,49% haben ihre Investitionen in die Firma Solid Power erhöht, um sich leistungsstarke, kostengünstige Feststoffbatterien für künftige Elektroauto-Generationen zu sichern. Wie BMW am Montag mitteilte, hat sich auch Volta Energy Technologies an einer weiteren Investitionsrunde in Höhe von 130 Millionen Dollar beteiligt. Damit könne Solid Power vollständige Batterien herstellen und die Produktionskapazität erweitern. Anfang 2022 werde die Produktion von autotauglichen Batterien auf einer Pilotproduktionslinie beginnen, sagte Firmenchef Doug Campbell.

BMW-Entwicklungsvorstand Frank Weber sagte, die Feststoffbatterie verspreche effizientere, nachhaltigere und sicherere Elektrofahrzeuge. Ford und BMW bekämen ab 2022 Zellen mit einer Kapazität von 100 Amperestunden für Tests und zur Fahrzeugintegration. Sie seien energiedichter, sicherer und billiger als die leistungsstärksten Lithium-Ionen-Batteriezellen von heute.

Neue Technologie macht Batterien leichter

Bei Feststoffbatterien wird die Ladung nicht mehr durch ein flüssiges Trägermaterial transportiert. Die Zellen können so leichter werden, was die Reichweite der Fahrzeuge erhöht. Zudem sind eine höhere Energiedichte und rascheres Aufladen denkbar. BMW will bis zum Ende des Jahrzehnts eine Feststoffbatterie für den Serieneinsatz realisieren.

Das macht die BMW-Aktie 

Die BMW-Vorzüge notierten am Montag rund ein Prozent fester bei 68,90 Euro. Damit pendeln die Papiere nach wie vor in ihrer Seitwärtsphase zwischen den Marken von 68 und 70 Euro. 

Sechs-Monats-Chart BMW Vz. (in Euro)
Mit Material von dpa-AFX.
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