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BMW: Neue Prognose verleiht Aktie nur kurz Rückenwind

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Eine angehobene Ergebnisprognose verleiht den Aktien von BMW am Freitag im schwachen Markt etwas Rückenwind. Ein Händler sagte am Morgen, mit einem höheren Ergebnisziel habe man schon gerechnet, dennoch sei die neue Spanne besser als erwartet. Auch Analysten lobten den Autobauer für seine neuen Ziele.

Der Autobauer BMW blickt wegen der anziehenden Preise bei Neu- und Gebrauchtwagen optimistischer auf die Gewinnentwicklung im laufenden Jahr. Dieser Effekt überkompensiere die weiterhin angespannte Liefersituation bei Halbleitern auch in den nächsten Monaten mit Beeinträchtigungen von Produktion und Absatz, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend in München mit.

Der Prognosekorridor für die Ebit-Marge (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) im Segment Automobile sei auf 9,5 bis 10,5 Prozent erhöht worden. Zuvor war BMW von 7 bis 9 Prozent ausgegangen. Der Prognosekorridor für den Return on Equity für das Segment Finanzdienstleistungen steigt auf 20 bis 23 Prozent (zuvor: 17-20). Die positiven Ergebniseffekte wirken sich auch erhöhend auf das Konzernergebnis vor Steuern aus, für das BMW unverändert eine deutliche Steigerung erwartet. Für den Free Cashflow des Segments Automobile wird nunmehr mit einem Wert von rund 6,5 Milliarden Euro gerechnet.

Das sagen die Analysten 

Stifel hat die Einstufung für BMW auf "Hold" mit einem Kursziel von 116 Euro belassen. Die Münchner verkauften weniger Fahrzeuge zu höheren Preisen, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer am Freitag vorliegenden Reaktion auf die Prognoseerhöhung.

Die kanadische Bank RBC hat das Kursziel für BMW von 100 auf 105 Euro angehoben und die Einstufung auf "Sector Perform" belassen. Die Prognoseerhöhung zeuge von starken Preisen, von denen alle deutschen Hersteller profitiert haben dürften, schrieb Analyst Tom Narayan in einer am Freitag vorliegenden Studie. Die iX-SUV-Modelle dürften gegen Marktanteilsverluste an Tesla helfen.

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für BMW nach Anhebung der Ergebnisprognose für 2021 auf "Neutral" mit einem Kursziel von 108 Euro belassen. Dies zeige, dass es bei den Münchnern weiter stark laufe, schrieb Analyst George Galliers in einer am Freitag vorliegenden Studie.

Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für BMW angesichts von Aussagen zum Marktstart der Elektromodelle iX und i4 auf "Outperform" mit einem Kursziel von 120 Euro belassen. Die beiden Fahrzeuge bildeten den Kern des Produktportfolios im Bereich der Elektromobilität, schrieb Analyst Arndt Ellinghorst in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Sein Gefühl besage, dass beide Modelle eine optimale Kombination sein dürften in punto Elektrotechnologie, Fahrleistung sowie digitale Konnektivität.

Das macht die BMW-Aktie 

An der Börse kamen die Neuigkeiten am Freitagmorgen gut an. Der Aktienkurs von BMW -1,79% legte auf der Handelsplattform Tradegate in einer ersten Reaktion im Vergleich zum Xetra-Schluss um knapp drei Prozent zu. Im regulären Handelsverlauf konnten die Papiere ihre Kursgewinne jedoch nicht halten und gaben auf der Handelsplattform Xetra zuletzt um 0,7 Prozent auf 82,23 Euro nach.

Sechs-Monats-Chart BMW (in Euro)
Mit Material von dpa-AFX.
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