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BMW: Wichtiger Termin steht an

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Den Auto- und Motorradbauer BMW plagten im bisherigen Jahr die gleichen Sorgen wie die gesamte Branche. In den vergangenen Monaten hellte sich das Bild etwas auf - doch angesichts steigender Infektionszahlen in Europa und Amerika steht die Erholung schon wieder auf wackligen Füßen. Wie BMW die Dinge sieht, wird Chef Oliver Zipse am kommenden Mittwoch (4. November) mit den Quartalszahlen erläutern.

Die Münchner haben genau wie die Konkurrenz von Volkswagen -1,50% und Daimler +0,04% im zweiten Quartal einen Verlust eingefahren. Dabei kamen die Bayern aber etwas glimpflicher davon als die beiden Rivalen aus Wolfsburg und Stuttgart, auch weil sie etwas kleiner sind und keine schweren Nutzfahrzeuge im Programm haben. Nun sieht es aber für das dritte Quartal in der Branche wieder deutlich angenehmer aus, weil die Hersteller die vollen Lager nutzen können.

Bei BMW hat das genau wie bei Daimler zwischen Juli und Ende September für eine deutliche Entspannung bei der Kassenlage gesorgt - so viel haben die Weißblauen schon verraten. Demnach flossen im Automobilbau 3,1 Milliarden Euro freie Mittel in die Kassen, nachdem im ersten Halbjahr 2,5 Milliarden Euro fehlten. BMW war bei Fixkosten und Investitionsausgaben spürbar auf die Bremse getreten.

Im Licht der jüngsten Zahlen sieht die bisherige Maßgabe von Finanzchef Nicolas Peter, im Gesamtjahr alles für einen positiven Free Cashflow in der Autosparte zu tun, doch deutlich erreichbarer aus. Die Aussichten könnten sich nun erheblich aufgehellt haben.

Das sagen die Analysten

Da BMW schon Eckdaten zum Free Cashflow geliefert habe, aber noch keine zu den Ergebniszahlen, dürften diese näher an den Marktschätzungen liegen, schrieb Horst Schneider von der Bank of America. 

Laut dem vom Unternehmen bis diesen Mittwoch erhobenen Konsens rechnen die Analysten beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern in der Autosparte mit 1,4 Milliarden Euro. Schneider selbst rechnet mit 1,5 Milliarden. Vergangenes Jahr hatte BMW 1,52 Milliarden Euro operativen Gewinn mit Autos gemacht.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern wird von den Experten im Schnitt bei 1,9 Milliarden Euro erwartet. Auch er geht davon aus, dass die Ergebniskennziffern nicht bedeutend über den Markterwartungen liegen - es aber dennoch Raum gebe, diese zu schlagen.

Das macht die Aktie von BMW

Die im Dax +0,37% notierte BMW-Stammaktie -1,44% hatte zwar den Corona-Crash zwischenzeitlich fast wettgemacht. Das Corona-Tief von 36,60 Euro lässt der Titel beim aktuellen Kurs von rund 58 Euro komfortabel hinter sich. Aber bis zum Kurs zu Jahresbeginn von 73,14 Euro fehlt noch ein ganzes Stück. (Mit Material von dpa-AFX)

12-Monats-Chart BMW (in Euro)
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