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Chip-Aktien im freien Fall – doch bei dieser Aktie lohnt jetzt der Kauf

| Quelle: DER AKTIONÄR | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Situation auf dem Halbleitermarkt bleibt extrem angespannt. Dabei machen nicht nur die Corona-bedingt hohe Nachfrage nach Elektrogeräten oder die Auswirkungen der Pandemie auf die Lieferketten Probleme, sondern auch außergewöhnliche Wetterverhältnisse.

So mussten die Fabriken von Samsung, NXP oder Infineon aufgrund einer lang anhaltenden Kältewelle in Texas schließen, da die Stromversorgung mehrfach zusammenbrach. Mittlerweile herrschen wieder angenehmere Temperaturen in dem südlichen US-Bundesstaat, doch die Auswirkungen auf die Chip-Produktion bleiben verheerend.

Zwar entfallen nach aktuellen Zahlen nur rund zwölf Prozent der weltweiten Produktion auf Anlagen in den USA, da die Herstellung von Halbleitern ein zeitintensiver und hochsensibler Produktionsprozess ist, müssen die Maschinen aber nun erst aufgeräumt, dann inspiziert und neu kalibriert werden. Das ist nicht nur sehr teuer, sondern dürfte einiges an Zeit in Anspruch nehmen.

„Es gibt nicht nur unmittelbare Auswirkungen, da die Lagerbestände niedrig sind und die Kunden die Chips so schnell wie möglich brauchen“, sagte Risto Puhakka Präsident von VLSIresearch gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. „Wir stehen vor einem Monat an ausgefallener Produktionsleistung.“

Halbleiter-Aktien im Sinkflug

Da ist es kein Wunder, dass die Aktien von NXP mit zwei Fabriken in Texas und Infineon mit einer Fabrik zu den großen Verlierern der vergangenen Handelstage gehören. Auch TSMC hat es mit einem Minus von 20 Prozent seit Mitte Februar hart erwischt.

DER AKTIONÄR sieht jedoch gerade jetzt eine gute Nachkaufchance bei TSMC. Denn nicht nur in Sachen Herstellungsprozess ist TSMC technologisch führend, sondern die aktuelle Knappheit hat auch gezeigt, wie wichtig die Taiwanesen für die weltweite Wirtschaft sind.

Die aktuell schon starken Wachstumsraten dürften sich im Zuge des aktuellen Kapazitätsausbaus und der steigenden Nachfrage aus Sektoren wie der Autoindustrie noch einmal beschleunigen. Insbesondere nach dem jüngsten Rücksetzer sind diese Chancen mit einem 22er-KGV von 25 wieder etwas günstiger bewertet.

Benedikt Kaufmann

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