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Chipknappheit: Globalfoundries legt vor – folgt Samsung?

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Der Chipfertiger Globalfoundries steckt im Rennen um den Ausbau der Halbleiterproduktion einen Milliardenbetrag in eine neue Fertigungsanlage. Diese soll am bisherigen Firmenstandort Singapur die Kapazitäten um nahezu die Hälfte auf rund 1,5 Millionen Wafer mit 300 Millimeter Durchmesser erhöhen, wie das Unternehmen am Dienstag in Singapur mitteilte. Dafür investiert Globalfoundries mehr als vier Milliarden US-Dollar (rund 3,4 Milliarden Euro).

Globalfoundries ist neben TSMC und Samsung einer der größten Chipauftragsfertiger der Welt und wird von einem Staatsfonds aus den Vereinigten Arabischen Emiraten kontrolliert. Globalfoundries betreibt auch eine Chipfabrik in Dresden, wo die Produktion ebenfalls ausgebaut werden soll.

Weil in der Pandemie die Chipnachfrage zunächst zum erliegen kam und im Zuge der jüngsten wirtschaftlichen Erholung rasant gestiegen ist und viele Branchen mit Nachschubproblemen zu kämpfen haben, investieren die Unternehmen derzeit massiv in neue Fabriken. Der südkoreanische Samsung-Konzern will bis 2030 rund 125 Milliarden Euro in Chip-Prozessoren und Auftragsfertigung stecken. Die in Taiwan beheimatete TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Company) investiert allein in den nächsten drei Jahren 100 Milliarden Dollar (rund 84 Milliarden Euro).

Das machen die Aktien von Samsung und TSMC

Am Dienstagvormittag notierte die Samsung-Aktie im deutschen Handel rund 0,3 Prozent schwächer bei 1.485 Euro. Gegenüber dem Mitte Januar markiertem 52-Wochen-Hoch bei 1.695 Euro auf Schlusskursbasis haben die Papiere inzwischen rund zwölf Prozent eingebüßt. 

Bei der TSMC-Aktie -2,64% steht am Dienstag hingegen ein Minus von 0,5 Prozent auf 95,70 Euro zu Buche. Seit dem Mitte Februar erreichtem 52-Wochen-Hoch bei 119,18 Euro auf Schlusskursbasis hat der Wert um rund 20 Prozent korrigiert. 

Sechs-Monats-Chart Samsung (in Euro)
Mit Material von dpa-AFX.
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