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Citi warnt: Achtung, Kursverluste!

| Quelle: DER AKTIONÄR | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Nachdem sich zuletzt die Investmentbanken mit optimistischen Markt-Szenarien förmlich überboten haben, kommt nun eine warnende Stimme. So hat die Citigroup ihre Kunden darauf hingewiesen, dass eine zehnprozentige Korrektur bei US-Aktien immer wahrscheinlicher wird. Anleger sollten deshalb nach Unternehmen mit starker Marktposition Ausschau halten, sagt die US-Bank.

Problem: Inflation und steigende Zinsen am langen Ende
Der leitende US-Aktienstratege der Citigroup, Tobias Levkovich, sagte in einer am Dienstag veröffentlichten Notiz, dass aktuelle Daten sowie Indikatoren auf steigende Inflationsängste hindeuten und wies dabei auf steigende Zinssätze bei langfristigen Staatsanleihen hin.

„Ein Pullback von 10 Prozent scheint sehr plausibel und angesichts des begrenzten Aufwärtspotenzials selbst gegenüber den bullischen Zielen anderer ist eine neutrale Haltung realistisch", schrieb der Stratege. „Wenn steigende Anleiherenditen einige Mega-Cap-IT-Wachstumswerte aufgrund höherer Abzinsungssätze für künftige Cashflow-Ströme nach unten ziehen, wird dies den breiten Index aufgrund der Überrepräsentation solcher Aktien beeinflussen."

Aktien mit Top-Marktposition im Blickfeld
Daher sollten Anleger nach Aktien mit einer starken Marktstellung Ausschau halten, oder nach solchen, die keinen starken Geschäftsrückgang erleben, wenn sie die Preise für ihre Kunden erhöhen.

Erste Anzeichen für einen Preisdruck gab es am Mittwoch. So sind in den USA die Erzeugerpreise zum Jahresbeginn stärker als erwartet gestiegen. Im Januar legten sie im Monatsvergleich um 1,3 Prozent zu, wie das US-Arbeitsministerium mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt nur einen Zuwachs um 0,4 Prozent erwartet. Das war der größte Sprung seit Beginn des Index im Dezember 2009.

Starke Unternehmen mit Gewinnsteigerungs-Potenzial
„Wenn die Kostensteigerungen weiter anschwellen (wie es bei Rohstoffen, Transportzuschlägen und Halbfertigprodukten zu beobachten ist), sollten die Unternehmen mit Preisflexibilität als Gewinner hervorgehen", schrieb Levkovich. „Und wenn die Kosten nicht in die Höhe schnellen, können sie immer noch ihre Margen ausweiten, was zu einem Gewinn-Wachstum führt."

Der Stratege führte eine Liste von Unternehmen an, die in der Vergangenheit in der Lage waren, die Preise zu erhöhen, um mit der Inflation Schritt zu halten – darunter der Software-Riese Microsoft, der Maschinenhersteller Deere und der Zahlungsabwickler Visa.



Carsten Kaletta

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